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„Herzlichen Glückwunsch, Sie werden Eltern!“

Dieser Satz bedeutet je nach individueller Lebenssituation für Menschen entweder das größte Glück auf Erden – oder wirft sie in tiefe Verzweiflung – gerade bei jungen Frauen, die noch in Ausbildung oder im Studium sind.

Um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, nutzen laut einer repräsentativen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über 50 % aller Erwachsenen als Verhütungsmittel die Antibaby-Pille, in der Altersgruppe zwischen 18 und 30 sind es sogar 72 %. Für viele ist dabei ausschlaggebend, dass die Anti-Baby-Pille weitestgehend sicher und zuverlässig verhütet, aber auch, dass sie einfach und bequem angewendet werden kann. (Quelle: Statista,

Leider gibt es auch zahlreiche Nebenwirkungen, von denen die bekannteste wohl das erhöhte Thrombose-Risiko ist, also Blutgerinnsel, die zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen können – weswegen auch im Beipackzettel vor allem bei Raucherinnen über 30 davon abgeraten wird.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Nebenwirkungen, die weniger bekannt sind. Dafür ist es wichtig das Wirkprinzip der Pille zu verstehen, das ich an dieser Stelle kurz erläutern möchte. Es gibt nämlich mehrere Sorten – auch Generationen – der Pille, die eine Kombination zweier Hormonderivate enthalten. Die verschiedenen Sorten bzw. Generationen unterscheiden sich dabei im Wesent-lichen in der Zusammensetzung der Hormone:

  1. Eine Estradiol-Verbindung: Östrogene sind die Hormone, die für die Eireifung und das Schleimhaut-Wachstum sorgen
  2. Ein Gestagen ist ein chemisch verändertes Progesteron, das normalerweise verantwortlich ist für den Eisprung und Aufrechterhaltung einer Schwanger-schaft. Pro-gestare ist lateinisch und bedeutet "für das Austragen". Progesteron wirkt in seiner natürlichen Form übrigens auch als ein Antidepressivum.

Was verändert sich also bei der Einnahme der Pille im Körper? Wieso ist das ein Risiko?

Zum einen erhöht sich durch die Einnahme des zusätzlichen Östrogens auch die Ausschüttung des Cortisols – das ist das körpereigene Stresshormon, das Symptome wie Gewichtszunahme (v.a. im Bauchbereich), Erhöhung des Blutdrucks oder mehr Magensaft, also Sodbrennen, verursachen kann. Dazu verändert sich die Blutgerinnung – das begünstigt wie eingangs erwähnt das Auftreten von Thrombose. Zusätzlich beeinflusst die Cortisol-Ausschüttung auch die Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse sowie den Fettstoffwechsel.
Übrigens verstärken sich diese ganzen Effekte in Kombination von Stress – und das Cortisol steigt dann doppelt. Und wer hat zwischen 20 und 45 schon keinen Stress?

Auf der anderen Seite wird durch das Gestagen, also das künstlich veränderte Progesteron, die Ausschüttung des natürlichen Progesterons – dem mit der antidepressiven Wirkung – unterdrückt. Da frau die Pille meist über Jahre bis Jahrzehnte einnimmt, hört dieser Effekt aufgrund des fehlenden Progesterons sehr häufig auch nach Absetzen nicht auf. Das kann dazu führen, dass die Einnistung eines befruchteten Eis ausbleibt.
Oder wie bei meiner Freundin Steffi, die beispielsweise über 15 Jahre die Pille genommen hat. Als sie dann geheiratet hatte und sich ein Kind wünschte, hat es sehr lange gedauert, bis sie Mutter werden konnte. Zuvor litt sie mehrfach unter frühen Abgängen, was sie und ihren Mann ziemlich belastet hatte.

Außerdem wir durch die Pilleneinnahme regelmäßig der Eisprung unterdrückt, was dem Körper eine Schwangerschaft vorgaukelt – bei einer langfristigen Einnahme wäre das also eine jahrzehntelange Schwangerschaft…

Als ob das nicht genug wäre, begünstig die Pille das Auftreten von Depressionen sowie den Verlust der Libido, also reduziert das sexuelle Verlangen. Ist das nicht paradox, dass die Pille dadurch die Folgen von Sex reduziert, in dem die Lust darauf eingeschränkt wird? Dabei nimmt man sie doch meistens, um mehr Spass dabei zu haben...

Liebe Männer,
habt ihr von diesen ganzen Nebenwirkungen gewusst? Wollt ihr Euren Frauen das wirklich antun? Es gibt einige Verhütungsmethoden für Männer – die sogar häufig mit weit weniger Nebenwirkungen verbunden sind als die für Frauen.

Liebe Frauen,
seid ihr von Eurem Arzt oder Apotheker über diese ganzen Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt worden? Wollt ihr Euch und eurem Körper diesen ganzen Risiken wirklich aussetzen? Andere Verhütungsmethoden mögen auf den ersten Blick aufwändiger sein – fördern aber oft das Bewusstsein für den eigenen Körper.

Ich spreche heute zu Euch als Frau, die ebenfalls über Jahrzehnte die Pille genommen hat, ohne sich über die Nebenwirkungen und Spätfolgen Gedanken zu machen. Als Heilpraktikerin habe ich mich mittlerweile auf das Thema Hormone spezialisiert.

Deswegen möchte ich Euch drei Hinweise geben, was frau also tun kann, wenn sie sich trotz dieser häufig unterschätzten Risiken für die Einnahme der Pille entscheidet:

  1. erhöht die Pille wie viele andere Medikamente auch den Vitamin- und Nähr-stoffbedarf. Daher ist über eine gesunde und ausgewogene Ernährung hinaus auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlenswert, um den Mehrverbrauch z. B. an Vitamin B6 auszugleichen.
  2. Um die sich gegenseitig verstärkenden Effekte durch die Pille und Stress auf den Cortisolspiegel zu reduzieren, empfiehlt sich regelmäßiger Sport, Meditation und/oder weitere Entspannungsmethoden zum Stressabbau.
  3. Bitte lasst auch alle paar Jahre mal Eure Schilddrüse testen. Die Östrogene in der Pille haben einen Einfluss auf die Schilddrüsenhormone. Das und die Reduzierung des natürlichen Progesterons können das Auftreten von depressionsähnlichen Symptomen begünstigen.

Zum Glück kann Naturheilkunde auf sanfte Art und Weise einen beeinträchtigten Hormonhaushalt wieder ausgleichen.

Ihr habt nur diesen einen wundervollen Körper - also, informiert Euch gut und passt auf Euch auf. Für Fragen und individuelle Beratung stehe ich gerne zur Verfügung.

Eure Christina Bolte

Natürlich, davon ist auszugehen, denn 99,99 % aller Menschen haben einen Rücken. Die, die keinen haben, haben vermutlich auch nicht so viel Freude am Leben. 🙂
Gemeint ist natürlich die Aussage: "Ich habe Rückenschmerzen", eine der häufigsten Beschwerden, mit denen Menschen in die Arztpraxis kommen.

So hatte ich neulich tatsächlich selbst auch mal starke Rückenschmerzen, die mich dazu bewegten, mich etwas weniger und ruhiger als sonst zu bewegen. So hatte ich -  passend zu meinen Bewegungseinschränkungen - das Vergnügen, ein Test-Exemplar von von Dr. Dietrich Grönemeyers

Mein großes Rückenbuch: Wie Sie Ihren Schmerz besiegen

zu lesen zu bekommen (weitere Details zum Buch findest Du unten unter dem Artikel).

Ich muss zugeben, es war tatsächlich ein Vergnügen, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hatte. Denn nicht immer sind Bücher von Fachleuten verständlich für Laien und gleichzeitig unterhaltsam geschrieben.

Gegliedert ist das 232 Seiten umfassende Buch in die folgenden Abschnitte
(in meinen Worten, das eigentliche Inhaltsverzeichnis liest sich anders):

  1. Anatomie & Einführung
  2. Rückenschmerzen und deren Ursachen
  3. Rücken-Training zur Selbsthilfe
  4. Was dem Rücken noch gut tut
  5. Wunder-Übungen

Das Große Rückenbuch:

...besticht durch verständliches Vokabular, kurze Beiträge und Übersichtsgrafiken, die Zahlen, Daten und Fakten kurzweilig zusammenfassen. Es klärt auf über die Unterschiede gängiger Diagnose-Verfahren (wie Röntgen, Kernspin, CT) und auch Behandlungs-Verfahren (z.B. Osteopathie, Chiropraktik, Injektionen, Akupunktur und weitere).
Besonders hilfreich finde ich auch die vergleichende Darstellung verschiedener (Rücken-)Schmerz-Symptome (ja, es gibt mehr als nur Bandscheibe!) inklusive den entsprechend indizierten ärztlichen Behandlungsverfahren sowie den Hinweisen zu Wann muss ich zum Arzt? Das bietet medizinischen Laien, die ja die meisten Betroffenen sind, eine gute Verständnis-und Übersetzungs-Hilfe für das Ärzte-Gespräch.

... enthält verschiedene Tipps und Hinweise unter der Rubrik Was kann ich selbst tun?, die den Betroffenen zu schneller Abhilfe verhelfen. So können gesetzlich Krankenversicherte die teilweise wochenlangen Wartezeiten auf einen Termin über-brücken - oder im Idealfall wird dieser dann sogar auch überflüssig.

...wirkt durch bunte Skizzen, die die medizinisch-anatomischen Sachverhalte verdeutlichen, sehr hochwertig.
... wird darüber hinaus durch Beiträge aus einer ungewöhnlichen Perspektive aufgelockert: Zuweilen lässt der Autor den Rücken oder die Wirbelsäule selbst zu Wort kommen. Angereichert wird das ganze durch Beispielen aus seiner Praxis sowie eine kurze Gut zu wissen-Rubrik jeweils an den Kapitelenden.

... enthält ein ziemlich umfangreiches Kapitel mit Bewegungsübungen, das mit farbigen Bildern hinterlegt ist. So kann man leicht auch ohne Fitness-Studio, nur mit "Bordmitteln" oder wenigen, kostengünstigen Hilfsmitteln zu Hause, die Übungen direkt und korrekt nachmachen. Auch die in den jeweiligen Übungen trainierten Muskelpartien werden angezeigt. Außerdem gibt es sogar Übungen für Autofahrer direkt am Steuer!
Kleines Schmankerl am Rande: Zu meiner Überraschung zeigten auf etlichen dieser Bildern nicht etwa anonyme, jugendliche Models die Übungen, sondern Dr. Grönemeyer ließ sich häufig auch selbst ablichten.

... geht natürlich auch noch auf weitere (für Betroffene möglicherweise nicht neue aber unbequeme) Ursachen ein: Stress, Ernährung, Getränke & damit zusammen-hängend natürlich auch Übergewicht. So bleibt auch das Kapitel mit Nährstoffen & Entspannungsverfahren nicht aus.

Der Autor...

... Dr. Dietrich Grönemeyer ist Mediziner (Radiologe) und Experte für minimal-invasive Therapien und Diagnostik in Bochum.
... sagt: "Der Rücken ist viel mehr als ein Körperteil. Er ist ein psychosomatisches Organ, über das wir noch immer zu wenig wissen."
... beschreibt neben einer rein schulmedizinisch symptom-orientierten Betrach-tungsweise, wie ich sie beispielsweise bei Orthopäden bereits häufiger erlebt habe,  auch viele hilfreiche Verfahren aus dem Bereich der Naturheilkunde bzw. aus den östlichen Traditionen (TCM, Ayurveda, QiGong) und betont auch explizit den Nutzen eines Teams verschiedener Disziplinen.

Das Buch...

... hat 232 Seiten & Hardcover und ist erschienen im ZS-Verlag.
Es handelt sich um ein umfassendes, ganzheitliches und vor allem gut verständ-liches Buch zu einem weit verbreiteten Thema.
... vermittelt Wissen & Zusammenhänge, stellt den aktuellen Stand der Forschung dar und regt zur Selbsthilfe an.
... bietet sicherlich für jeden etwas Neues.
... bzw. der Autor geht hin und wieder auch mit seinen Kollegen in die Kritik.

Natürlich geht der Autor auch sehr ausführlich auf die von ihm entwickelte Methode der Mikrotherapie ein, die ich jetzt nicht unbedingt zu den "klassischen" Behandlungsverfahren gezählt hätte. Insgesamt hält sich das aber im Rahmen und insgesamt sind die Beschreibungen und Einschätzungen allgemein sehr objektiv formuliert und vor allem so, dass man es gut verstehen kann.

... bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung: Es ist ein super Nachschlagewerk für den Hausgebrauch, sowohl für Akutfälle wie auch zur Prävention, und kostet gut investierte 24,99 €.

 

Ach ja, es sei noch angemerkt:
Wenn Du Schmerzen im Lendenbereich hast und nicht mehr auf die Toilette gehen kannst (nicht wegen der Schmerzen, meine ich, sondern weil kein Harndrang oder Stuhlgang mehr ist), dann solltest Du Dich bitte unbedingt zum Arzt oder in die Notaufnahme begeben, denn dann ist es nämlich wirklich die Bandscheibe, da hilft dann auch kein Hausmittelchen mehr!

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In Teil 1 des Beitrags wird erklärt, was Spagyrik überhaupt ist. HIER kannst Du ihn nachlesen.

Warum ist die Spagyrik auch heute noch relevant?

Interessanter ist denke ich die Frage, warum so ein "altes" Herstellungs- und Therapie-Verfahren auch heute noch von Bedeutung ist.

Nun, wir leben heute in einer sehr turbulenten Zeit, in der auf vielen Ebenen  zahlreiche Veränderungen geschehen: ...weiterlesen "Warum ist Spagyrik heute noch relevant?"

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Wann immer jemand meine Visitenkarte oder mein Praxisschild, das ich im Fenster hängen habe, genauer anschaut, werde ich gefragt, was eigentlich Spagyrik ist.
Meistens fängt es schon damit an, dass mein Gegenüber wissen möchte, wie man das überhaupt ausspricht oder sich vergewissern möchte, dass er/sie es richtig ausgesprochen hat. Wobei das sicherlich noch am Einfachsten zu beantworten ist:
Es spricht sich Spa [wie die Wellness-Landschaft] - gü - rik.

Und auch wenn es sich für manche Ohren "irgendwie unanständig" anhören mag, hat es nichts Anrüchiges damit auf sich. Denn Spagyrik ist eine naturheilkundliche Therapieform, wenn man so will eine Art Unterkategorie der Pflanzenheilkunde. Manche bezeichnen sie auch als "große Schwester der Homöopathie"¹.

Die Spagyrik ...weiterlesen "Was ist denn eigentlich Spagyrik?"

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