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Einmalige & bewegte Zeiten erleben wir gerade. Seit einer Woche hat die Bayrische Staatsregierung aufgrund des Corona-Virus für die nächsten Wochen Ausgangs-beschränkungen in Bayern verhängt, und auch die Bundesregierung hat ein sogenanntes Kontaktverbot verordnet. Ziel ist es, die Ausbreitung des Erregers aufzuhalten oder zumindest zu verzögern.

Neben den getroffenen politischen Maßnahmen wie Reise-, Versammlungs- und Bewegungseinschränkungen wurde und wird für meinen Geschmack ansonsten in den Medien oftmals nur über Maßnahmen zum Infektionsschutz (wie Händehygiene & Niesetikette), über Sicherheitsabstände oder über das Tragen von Masken berichtet. Das ist richtig und auch wichtig, dient aber im Wesentlichen dem Schutz vor Ansteckung anderer Personen.

Als Heilpratikerin darf ich Dich oder andere mit Coronavirus zwar nicht behandeln (will ich ehrlich gesagt auch nicht) - aber ich darf Dich beraten und begleiten, wie Du Dich präventiv selbst gut schützt, damit Du in jeder Hinsicht gesund durch die kommenden Wochen kommst (oder auch sonst durch kommende Grippe-Perioden), möchte ich Dir mit diesem Beitrag gerne ein paar Tipps geben:

Ausgangsbeschränkungen - Pro & Contra

Natürlich schützt Du in gewisser Hinsicht auch Dich selbst vor einer möglichen Ansteckung, wenn Du nicht aus dem Haus gehst und Fremdkontakte komplett vermeidest oder auf ein Minimum reduzierst. Ob das im Einzelfall nötig, möglich oder sinnvoll ist, hängt sicherlich von vielen verschiedenen Aspekten ab.
Wie groß ist der Wohnraum, auf den Du Dich beschränkst/beschränken musst? Und mit wievielen Personen teilst Du diesen? Musst Du ihn verlassen, um Deinen Lebensunterhalt zu verdienen und mit wievielen Menschen kommst Du dabei in Kontakt?

Wenn Du Dich ausschließlich in Deinem Wohnraum aufhältst, kommen allerdings frische Luft, Bewegung und Sonnenlicht definitiv zu kurz. Es sei denn, Du hast eine 20-Zimmer-Villa mit großem Garten, in dem Du Dich austoben kannst.

Denn Bewegung & frische Luft sind überlebenswichtig für den Körper und vor allem stärken sie das Immunsystem. Darüber hinaus steigert natürlich vor allem ein gutes Maß an Sonnenschein neben der Vitamin-D-Versorgung auch das psychische Wohlbefinden - erst recht, wenn Bewegung (z. B. ein Spaziergang) noch dazu kommt.

Für den in der Stadt lebenden Otto-Normal-Bürger ist für den Anfang auch schon ein Balkon ganz gut, auf dem Du Dich zeitweise aufhalten kannst oder ein Sportgerät (Heimtrainer, Fitness-Matte & Theraband o.ä.), das Du bei geöffnetem Fenster nutzen kannst.

Ansonsten:
Geh spazieren. Oder joggen. Oder einkaufen (zu Fuß) - selbstverständlich alleine - oder mit Deinem Hund oder Deinen (wie es so schön heißt) "Haushalts-angehörigen". Wenn Du Dich damit besser fühlst, trage einen Mundschutz.

Das Immunsystem stärken

Eine Atemwegserkrankung (zu denen gehören auch durch das Corona-Virus ausgelöste Erkrankungen) hängt immer mit dem Immunsystem zusammen. Über die Bewegung und die frischen Luft hatte ich schon geschrieben (siehe oben) - genauso leistet aber auch die Ernährung dafür einen wichtigen Beitrag.

Gesunde Ernährung heißt konkret: Ernähre Dich gesund und abwechslungsreich, möglichst mit viel frischem, regionalen Gemüse. Eine Faustformel in der Ernährungs-beratung besagt: Je bunter der Teller ist, desto besser (= gesünder). Auch auf die Gefahr hin, dass es Dir nicht gefällt: Täglich Tiefkühlpizza oder Nudeln (weil die zufällig gerade da sind *Augenzwinker*) mit immer der gleichen Soße ist nicht abwechslungsreich. Und dass Alkohol und Zigaretten das Immunsystem eher belasten als fördern, weisst Du eh selbst.

Wenn Du Schwierigkeiten hast, auf mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst (in der Reihenfolge übrigens!) zu kommen, möchte ich Dir gerne das Saft-Konzentrat LaVita empfehlen. Mit diesem Konzentrat aus Obst und Gemüse (ich selbst nehme derzeit jeweils morgens und abends davon ein großes, mit Wasser aufgefülltes Glas) hast Du eine gute Grundversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente. Das ist daher besonders sinnvoll, wenn Du Vorerkrankungen hast, viel Stress hast oder rauchst.

Gesunde Ernährung beinhaltet aber auch, die verschiedenen antiviralen und antibakteriellen Nahrungsmittel zu nutzen, um auch auf diesem Wege einer Infektion vorzubeugen.
Die antiviralen Klassiker sind sicherlich Knoblauch und Zwiebeln (möglichst roh - da Du eh isoliert bist, stört es auch niemanden), Zitrone, Ingwer, Honig, Meerrettich oder Melisse & Thymian (z. B. als Tee) sowie bei Bakterien (also nicht bei Covid-19, dafür eher bei "einfachen" Erkältungen) haben sich Kamille- oder Salbei-Tees, ebenfalls Thymian, Zitrone, Zwiebeln & Knoblauch, sowie Kurkuma oder Kapuzinerkresse  bewährt.

Kommen wir nun zum, wie ich finde, wichtigsten Punkt, der ebenfalls auf das Immunsystem-Konto einzahlt:

Der Psycho-Hygiene

Was ist denn das? Ganz einfach, so wie wir alle nun vermehrt unsere Hände waschen oder desinfizieren, um schädliche Krankheitserreger abzutöten, ist es genauso wichtig, schädliche Gedanken oder Gesprächsthemen zu identifizieren, um zu verhindern, dass sich diese in unserem Hirn breit machen.

Was sind schädliche Gedanken oder Gesprächsthemen? Das ist sicherlich individuell ganz unterschiedlich. Dennoch würde ich ganz klar zusammenfassen: Solche, die Dir Angst machen, Dein Energieniveau senken oder nach denen Du Dich einfach nur mies, schlecht, hilflos oder ähnlich negativ fühlst.
Denn auch Angst, Stress, psychisch, physisch oder welcher Art auch immer, belastet das Immunsystem immens.

Mir geht es zum Beispiel immer so, wenn ich in einem zu hohen Maße versuche, in Bezug auf die aktuelle Situation "auf dem Laufenden" zu bleiben und stundenlang viele verschiedene Nachrichten oder Quellen dazu lese. Dann merke ich immer wieder, dass ich mich anschließend ziemlich deprimiert und kraftlos fühle. Genauso geht es mir übrigens, wenn ich mich (zu lange) mit den falschen Leuten unterhalte.

Was kann man dagegen tun? Mein Tipp: Versuche, Deinen Nachrichten- oder Medienkonsum zeitlich zu begrenzen, zum Beispiel morgens und abends jeweils 15 min. Viel hilft nicht immer viel.
Wenn es um bestimmte Personen geht - versuche sie und den Kontakt zu ihnen zu meiden - oder zumindest zu reduzieren, denn häufig ist ja auch das nur eine Frage der Dosis. Bei Familienangehörigen oder Arbeitskollegen ist das natürlich nicht ganz so leicht, auch klar. Mir hilft oft eine freundliche Ich-Botschaft als Abgrenzung, wie z. B. "Ich merke gerade, dass ich das Gespräch beenden möchte, es geht mir gerade nicht gut und ich muss zusehen, dass ich auf dem Damm bleibe."

Einsamkeit überwinden

Mitunter kann auch das Gegenteil in dieser Situation belastend sein - das Gefühl von Isolation und Einsamkeit, die Sorge um erkrankte Angehörige, die man gerade nicht besuchen darf oder kann. Oft ist uns körperliche Nähe oder jemanden in den Arm zu nehmen ein menschliches Bedürfnis.

Darüber hinaus ist schlimm genug, dass man den anderen nicht helfen kann: Nicht zu wissen, wie es den anderen ergeht, macht hilflos.
Hier kann ich Dich nur ermutigen, kreativ zu werden. Dank technischer Möglich-keiten wie Telefon, Skype, Zoom, Facetime oder anderen Programmen zur Video-Telefonie kann man zumindest virtuell in Kontakt bleiben, auch wenn das natürlich an die persönliche Begegnung nicht heran kommt.

Nachdem wir neulich unseren Geburtstag wegen des Kontaktverbots nicht persönlich feiern durften, haben wir unsere Freunde stattdessen zu einer "Online-Feier" eingeladen und vorab das Kuchenrezept geteilt. So haben wir uns dann mit Kuchen und Prosecco vor dem Zoom getroffen und gemeinsam angestoßen, geblödelt, uns unterhalten - und vor allem zusammen gelacht. Es war allerdings von Vorteil, dass sie die Eingeladenen schon alle kannten.

Die eigene Wahrheit finden

Ganz wichtig finde ich die persönliche Unterscheidung: Ist die Angst, die ich gerade fühle, oder das was mich gerade herunter zieht - sind das meine eigenen oder lasse ich mich von den Emotionen anderer anstecken? Anstecken - da sind wir wieder beim Stichwort Hygiene. Nur eben für die Psyche.

Was hilft? Es gibt etliche Methoden aus dem Stressmanagement, die dazu beitragen können. Beispielsweise kannst Du Dir vorstellen, unter einem Wasserfall (aus Wasser, Licht, oder was auch immer Dir gut tun) zu stehen, der all das wegwäscht, was Dich belastet und/oder nicht zu Dir gehört. Wenn Du andere Rituale kennst, mit solchen Sachen umzugehen, nutze sie regelmäßig (in Zeiten wie diesen idealerweise mind. einmal täglich).

Darüber hinaus gibt es auch viele pflanzenheilkundliche oder spagyrische Mittel, die Dir helfen, Ängste abzubauen, Dich psychisch-emotional zu stabilisieren  und Lebensfreude zurück zu bringen. Da ist natürlich für jede/n in seiner/ihrer individuellen Situation etwas anderes sinnvoll und erforderlich, daher kann ich an dieser Stelle dazu keinen konkreten Tipp abgeben.

Gerne bin ich dazu auch in dieser Zeit für Dich da, persönlich in meiner Praxis wie u. U. auch telefonisch. Wenn Du Fragen hast, rufe mich gerne an, damit wir eine Lösung finden können.
Du erreichst mich unter: 089-52 38 93 02 oder
per Mail unter praxis@geh-heim-weg.de.

Ich wünsche Dir, dass Du gesund durch diese herausfordernde Zeit kommst,

Deine Christina Bolte

 

PS: Falls Du wirklich Symptome wie (zumeist trockener) Husten, längere Zeit andauerndes Fieber, oder auch Kurzatmigkeit bei Dir bemerken solltest - wende Dich bitte so schnell wie möglich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

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Stell Dir vor: Du fährst so ganz relaxt im Auto nach Hause, nebenbei läuft Deine Lieblingsmusik. Dein Telefon klingelt, und während Du es suchst um dranzugehen, siehst Du aus dem Augenwinkel, wie von rechts etwas auf Deine Fahrspur läuft. Schlagartig bist Du hellwach, und reflexhaft trittst Du auf die Bremse, ziehst das Lenkrad nach links – und merkst, dass das Reh wieder in den Wald reinhoppelt. Alles ist gut gegangen!

Erst jetzt bemerkst Du, dass Dein Herz rast wie blöde, dass Dir der Atem stockt und Deine Knie anfangen zu zittern. DAS, lieber Zuhörer, ist das Adrenalin!

Adrenalin ist ein Neurotransmitter, also ein Botenstoff des Nervensystems, und zwar der Botenstoff, der Dir am schnellsten Bescheid gibt, wenn Gefahr in Verzug ist. Das Adrenalin ist dabei derjenige Botenstoff, der dann auch seine Kumpels zusammenruft, damit der Körper noch besser in der Lage ist, in solchen Situationen um Leib und Leben – das eigene oder das von anderen – zu kämpfen. Adrenalin wird in den Nebennieren produziert, ebenso wie weitere Neurotransmitter und Stresshormone, wie z. B. Noradrenalin und Cortisol.

Leider haben viele Menschen heutzutage so viel Stress, dass die Nebennieren zuerst dauernd auf Hochtouren laufen um mit der Produktion hinterher zu kommen, um anschließend komplett ausgelaugt und erschöpft zu sein. Die Folge ist, dass auch der Mensch andauernd erschöpft und antriebslos ist. Die meisten Betroffenen leider sehr darunter, erst recht, wenn sie von anderen Menschen oder sogar Ärzten in die psychosomatische Ecke gestellt werden.

Denn hormonelle Erschöpfung oder Ungleichgewicht ist in erster Linie eine hormonelle, also eine körperliche Sache. Die psychischen Auswirkungen sind erst eine Folge daraus.
Das Gute daran ist: Neurotransmitter und Stresshormone kann man messen, und dann kann man auch wirklich zielgerichtet Maßnahmen einleiten und die Erschöpfung an der Wurzel packen. Deshalb möchte ich Euch heute erläutern, wie so eine Hormon-Diagnostik abläuft, und zwar am Beispiel von meinem Patienten Klaus:

Klaus kam vor ein paar Monaten zu mir in die Praxis. Er schlief schlecht, hatte Schwierigkeiten sich längere Zeit zu konzentrieren und fühlte sich überhaupt seit ein paar Monaten nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Vor allem morgens brauchte er ewig, bis er auf Touren kam, erzählte er mir, und das war für ihn vor allem in der Arbeit unangenehm.

Wie immer nahm ich mir also zunächst einmal ausreichend Zeit für eine Anamnese, also eine Bestandsaufnahme der Beschwerden, Symptome und Befindlichkeiten. Ich frage nach Erkrankungen in der Familie, Lebensstil, Gewohnheiten und Medikamenteneinnahme. Das verhilft mir zu einem guten Überblick darüber, was sinnvoll ist, genauer zu analysieren.

Das erklärte ich dann auch Klaus, trug es dann in den Erhebungsbogen für das Labor ein,  und informierte Klaus über die zu erwartenden Kosten.
Ganz wichtig ist auch, dem Patienten zu  erklären, wie die Proben gewonnen werden – denn das Gute ist: Es tut in dem Fall ganz und gar nicht weh und der Patient, also Klaus, macht das nämlich selbst bei sich zu Hause. Und zwar so:

Klaus bekam also von mir so eine Box, wie diese, mit einem Erhebungsbogen fürs Labor, den ich ja schon ausgefüllt hatte – hier oben mit den Patientendaten, Verdachtsdiagnose, Medikamenten­einnahme und hier unten dem gesundheitlichen Befinden. Auf der Rückseite trage ich dann den Untersuchungsumfang ein, also welche Hormone und Neurotransmitter untersucht werden sollen.

In der Box befinden sich mehrere Sachen: Zum einen so ein durchsichtiges Röhrchen mit einem weissen Deckel, evtl. ein Röhrchen mit einem roten Deckel und noch ein Röhrchen mit einem gelben Deckel sowie eine Plastikschale und eine Pipette. Und noch ein paar Aufkleber zum Beschriften, damit im Labor nichts durcheinander kommt.

Was macht man also damit?

Das gelbe Röhrchen ist für Pipi – beim Toilettengang in dem Gefäß auffangen, mit der Pipette in das Röhrchen füllen, Deckel drauf, mit dem Aufkleber beschriften, Schale und Pipette entsorgen. Damit werden die Neurotransmitter, wie das Adrenalin, ermittelt.
In die anderen Röhrchen mit dem roten oder weißen Deckel kommt Speichel, je nachdem was gemessen werden soll wird der zu einer anderen Uhrzeit abgenommen. Das ist zum Beispiel für Hormone wie Cortisol, DHEA, Geschlechtshormone oder Melatonin, das den Tag-und-Nacht-Rhythmus steuert.

Dann schickt der Patient, also Klaus, das Ganze in der Box ans Labor und dort wird dann der gewünschte Hormonstatus ermittelt. Ich bekomme dann so einen Befund zugeschickt und kann dann direkt für den Patienten geeignete Maßnahmen zusammenstellen. Das können z. B. solche naturheilkundliche Mittel sein, um die Hormonproduktion anzukurbeln oder auszugleichen – oder ich verordne die Einnahme von fehlenden, aber für den Hormonhaushalt wichtigen Substanzen.

Zusammenfassend hier also noch mal die Schritte:

  1. Anamnese, Bestandsaufnahme
  2. Aufklärung über die Kosten und die Probengewinnung
  3. Proben gewinnen
  4. Auf die Ergebnisse warten
  5. Resultat interpretieren und Maßnahmen, wie naturheilkundliche Mittel oder fehlende Substanzen verordnen.

Und nicht zuletzt: Was ist der Nutzen? Lohnt sich das?
Wenn dem Körper das Baumaterial für einen gesunden Hormonstoffwechsel fehlt, geht es Dir auch nach einem Jahr Psychotherapie oder Coaching körperlich nicht besser. Deshalb – Stresshormone und Neurotransmitter messen, um gezielt die richtigen Ansatzpunkte für eine verbessertes Wohlgefühl herauszufinden.

„Herzlichen Glückwunsch, Sie werden Eltern!“

Dieser Satz bedeutet je nach individueller Lebenssituation für Menschen entweder das größte Glück auf Erden – oder wirft sie in tiefe Verzweiflung – gerade bei jungen Frauen, die noch in Ausbildung oder im Studium sind.

Um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, nutzen laut einer repräsentativen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über 50 % aller Erwachsenen als Verhütungsmittel die Antibaby-Pille, in der Altersgruppe zwischen 18 und 30 sind es sogar 72 %. Für viele ist dabei ausschlaggebend, dass die Anti-Baby-Pille weitestgehend sicher und zuverlässig verhütet, aber auch, dass sie einfach und bequem angewendet werden kann. (Quelle: Statista,

Leider gibt es auch zahlreiche Nebenwirkungen, von denen die bekannteste wohl das erhöhte Thrombose-Risiko ist, also Blutgerinnsel, die zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen können – weswegen auch im Beipackzettel vor allem bei Raucherinnen über 30 davon abgeraten wird.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Nebenwirkungen, die weniger bekannt sind. Dafür ist es wichtig das Wirkprinzip der Pille zu verstehen, das ich an dieser Stelle kurz erläutern möchte. Es gibt nämlich mehrere Sorten – auch Generationen – der Pille, die eine Kombination zweier Hormonderivate enthalten. Die verschiedenen Sorten bzw. Generationen unterscheiden sich dabei im Wesent-lichen in der Zusammensetzung der Hormone:

  1. Eine Estradiol-Verbindung: Östrogene sind die Hormone, die für die Eireifung und das Schleimhaut-Wachstum sorgen
  2. Ein Gestagen ist ein chemisch verändertes Progesteron, das normalerweise verantwortlich ist für den Eisprung und Aufrechterhaltung einer Schwanger-schaft. Pro-gestare ist lateinisch und bedeutet "für das Austragen". Progesteron wirkt in seiner natürlichen Form übrigens auch als ein Antidepressivum.

Was verändert sich also bei der Einnahme der Pille im Körper? Wieso ist das ein Risiko?

Zum einen erhöht sich durch die Einnahme des zusätzlichen Östrogens auch die Ausschüttung des Cortisols – das ist das körpereigene Stresshormon, das Symptome wie Gewichtszunahme (v.a. im Bauchbereich), Erhöhung des Blutdrucks oder mehr Magensaft, also Sodbrennen, verursachen kann. Dazu verändert sich die Blutgerinnung – das begünstigt wie eingangs erwähnt das Auftreten von Thrombose. Zusätzlich beeinflusst die Cortisol-Ausschüttung auch die Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse sowie den Fettstoffwechsel.
Übrigens verstärken sich diese ganzen Effekte in Kombination von Stress – und das Cortisol steigt dann doppelt. Und wer hat zwischen 20 und 45 schon keinen Stress?

Auf der anderen Seite wird durch das Gestagen, also das künstlich veränderte Progesteron, die Ausschüttung des natürlichen Progesterons – dem mit der antidepressiven Wirkung – unterdrückt. Da frau die Pille meist über Jahre bis Jahrzehnte einnimmt, hört dieser Effekt aufgrund des fehlenden Progesterons sehr häufig auch nach Absetzen nicht auf. Das kann dazu führen, dass die Einnistung eines befruchteten Eis ausbleibt.
Oder wie bei meiner Freundin Steffi, die beispielsweise über 15 Jahre die Pille genommen hat. Als sie dann geheiratet hatte und sich ein Kind wünschte, hat es sehr lange gedauert, bis sie Mutter werden konnte. Zuvor litt sie mehrfach unter frühen Abgängen, was sie und ihren Mann ziemlich belastet hatte.

Außerdem wir durch die Pilleneinnahme regelmäßig der Eisprung unterdrückt, was dem Körper eine Schwangerschaft vorgaukelt – bei einer langfristigen Einnahme wäre das also eine jahrzehntelange Schwangerschaft…

Als ob das nicht genug wäre, begünstig die Pille das Auftreten von Depressionen sowie den Verlust der Libido, also reduziert das sexuelle Verlangen. Ist das nicht paradox, dass die Pille dadurch die Folgen von Sex reduziert, in dem die Lust darauf eingeschränkt wird? Dabei nimmt man sie doch meistens, um mehr Spass dabei zu haben...

Liebe Männer,
habt ihr von diesen ganzen Nebenwirkungen gewusst? Wollt ihr Euren Frauen das wirklich antun? Es gibt einige Verhütungsmethoden für Männer – die sogar häufig mit weit weniger Nebenwirkungen verbunden sind als die für Frauen.

Liebe Frauen,
seid ihr von Eurem Arzt oder Apotheker über diese ganzen Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt worden? Wollt ihr Euch und eurem Körper diesen ganzen Risiken wirklich aussetzen? Andere Verhütungsmethoden mögen auf den ersten Blick aufwändiger sein – fördern aber oft das Bewusstsein für den eigenen Körper.

Ich spreche heute zu Euch als Frau, die ebenfalls über Jahrzehnte die Pille genommen hat, ohne sich über die Nebenwirkungen und Spätfolgen Gedanken zu machen. Als Heilpraktikerin habe ich mich mittlerweile auf das Thema Hormone spezialisiert.

Deswegen möchte ich Euch drei Hinweise geben, was frau also tun kann, wenn sie sich trotz dieser häufig unterschätzten Risiken für die Einnahme der Pille entscheidet:

  1. erhöht die Pille wie viele andere Medikamente auch den Vitamin- und Nähr-stoffbedarf. Daher ist über eine gesunde und ausgewogene Ernährung hinaus auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlenswert, um den Mehrverbrauch z. B. an Vitamin B6 auszugleichen.
  2. Um die sich gegenseitig verstärkenden Effekte durch die Pille und Stress auf den Cortisolspiegel zu reduzieren, empfiehlt sich regelmäßiger Sport, Meditation und/oder weitere Entspannungsmethoden zum Stressabbau.
  3. Bitte lasst auch alle paar Jahre mal Eure Schilddrüse testen. Die Östrogene in der Pille haben einen Einfluss auf die Schilddrüsenhormone. Das und die Reduzierung des natürlichen Progesterons können das Auftreten von depressionsähnlichen Symptomen begünstigen.

Zum Glück kann Naturheilkunde auf sanfte Art und Weise einen beeinträchtigten Hormonhaushalt wieder ausgleichen.

Ihr habt nur diesen einen wundervollen Körper - also, informiert Euch gut und passt auf Euch auf. Für Fragen und individuelle Beratung stehe ich gerne zur Verfügung.

Eure Christina Bolte

Letzten Sonntag waren wir wieder unterwegs. Pilgern durch die herrliche Frühlingslandschaft - Wir entdeckten, wie das Leben in uns und um uns herum voller Kraft und Tatendrang erwacht.

Weg frei
Zollhäuschen - zum Glück heute ohne Wegzoll

 

 

 

Wir passierten ein altes Zollhäuschen - und waren froh, auch kostenlos des Weges passieren zu dürfen

 

 

Lebenskraft
Starker Lebenswille

 

 

 

Wir begegneten Bäumen, die zwar "angefressen" waren - und doch dadurch keine Energie und Lebenskraft eingebüßt zu haben schienen.

 

 

Himmelsschlüssel
Der Schlüssel fürs nahe gelegene Himmelreich?

 

Wir passierten das Himmelreich - und fanden gleich in der Nähe auch ein paar Himmels-Schlüssel (-Blumen), um uns den Weg zu öffnen.

 

 

 

Wasser-Kraft-Technik
Technische Augen-Blicke

 

 

Technik, die begeistert - und ungewöhnliche Perspektiven offenbart

 

 

 

 

Ankommen - Platz finden

 

 

 

Am Ziel lud uns dieser herrliche Baum ein, in seinem Schatten (oder seinen Ästen?) Platz zu finden

Natürlich, davon ist auszugehen, denn 99,99 % aller Menschen haben einen Rücken. Die, die keinen haben, haben vermutlich auch nicht so viel Freude am Leben. 🙂
Gemeint ist natürlich die Aussage: "Ich habe Rückenschmerzen", eine der häufigsten Beschwerden, mit denen Menschen in die Arztpraxis kommen.

So hatte ich neulich tatsächlich selbst auch mal starke Rückenschmerzen, die mich dazu bewegten, mich etwas weniger und ruhiger als sonst zu bewegen. So hatte ich -  passend zu meinen Bewegungseinschränkungen - das Vergnügen, ein Test-Exemplar von von Dr. Dietrich Grönemeyers

Mein großes Rückenbuch: Wie Sie Ihren Schmerz besiegen

zu lesen zu bekommen (weitere Details zum Buch findest Du unten unter dem Artikel).

Ich muss zugeben, es war tatsächlich ein Vergnügen, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hatte. Denn nicht immer sind Bücher von Fachleuten verständlich für Laien und gleichzeitig unterhaltsam geschrieben.

Gegliedert ist das 232 Seiten umfassende Buch in die folgenden Abschnitte
(in meinen Worten, das eigentliche Inhaltsverzeichnis liest sich anders):

  1. Anatomie & Einführung
  2. Rückenschmerzen und deren Ursachen
  3. Rücken-Training zur Selbsthilfe
  4. Was dem Rücken noch gut tut
  5. Wunder-Übungen

Das Große Rückenbuch:

...besticht durch verständliches Vokabular, kurze Beiträge und Übersichtsgrafiken, die Zahlen, Daten und Fakten kurzweilig zusammenfassen. Es klärt auf über die Unterschiede gängiger Diagnose-Verfahren (wie Röntgen, Kernspin, CT) und auch Behandlungs-Verfahren (z.B. Osteopathie, Chiropraktik, Injektionen, Akupunktur und weitere).
Besonders hilfreich finde ich auch die vergleichende Darstellung verschiedener (Rücken-)Schmerz-Symptome (ja, es gibt mehr als nur Bandscheibe!) inklusive den entsprechend indizierten ärztlichen Behandlungsverfahren sowie den Hinweisen zu Wann muss ich zum Arzt? Das bietet medizinischen Laien, die ja die meisten Betroffenen sind, eine gute Verständnis-und Übersetzungs-Hilfe für das Ärzte-Gespräch.

... enthält verschiedene Tipps und Hinweise unter der Rubrik Was kann ich selbst tun?, die den Betroffenen zu schneller Abhilfe verhelfen. So können gesetzlich Krankenversicherte die teilweise wochenlangen Wartezeiten auf einen Termin über-brücken - oder im Idealfall wird dieser dann sogar auch überflüssig.

...wirkt durch bunte Skizzen, die die medizinisch-anatomischen Sachverhalte verdeutlichen, sehr hochwertig.
... wird darüber hinaus durch Beiträge aus einer ungewöhnlichen Perspektive aufgelockert: Zuweilen lässt der Autor den Rücken oder die Wirbelsäule selbst zu Wort kommen. Angereichert wird das ganze durch Beispielen aus seiner Praxis sowie eine kurze Gut zu wissen-Rubrik jeweils an den Kapitelenden.

... enthält ein ziemlich umfangreiches Kapitel mit Bewegungsübungen, das mit farbigen Bildern hinterlegt ist. So kann man leicht auch ohne Fitness-Studio, nur mit "Bordmitteln" oder wenigen, kostengünstigen Hilfsmitteln zu Hause, die Übungen direkt und korrekt nachmachen. Auch die in den jeweiligen Übungen trainierten Muskelpartien werden angezeigt. Außerdem gibt es sogar Übungen für Autofahrer direkt am Steuer!
Kleines Schmankerl am Rande: Zu meiner Überraschung zeigten auf etlichen dieser Bildern nicht etwa anonyme, jugendliche Models die Übungen, sondern Dr. Grönemeyer ließ sich häufig auch selbst ablichten.

... geht natürlich auch noch auf weitere (für Betroffene möglicherweise nicht neue aber unbequeme) Ursachen ein: Stress, Ernährung, Getränke & damit zusammen-hängend natürlich auch Übergewicht. So bleibt auch das Kapitel mit Nährstoffen & Entspannungsverfahren nicht aus.

Der Autor...

... Dr. Dietrich Grönemeyer ist Mediziner (Radiologe) und Experte für minimal-invasive Therapien und Diagnostik in Bochum.
... sagt: "Der Rücken ist viel mehr als ein Körperteil. Er ist ein psychosomatisches Organ, über das wir noch immer zu wenig wissen."
... beschreibt neben einer rein schulmedizinisch symptom-orientierten Betrach-tungsweise, wie ich sie beispielsweise bei Orthopäden bereits häufiger erlebt habe,  auch viele hilfreiche Verfahren aus dem Bereich der Naturheilkunde bzw. aus den östlichen Traditionen (TCM, Ayurveda, QiGong) und betont auch explizit den Nutzen eines Teams verschiedener Disziplinen.

Das Buch...

... hat 232 Seiten & Hardcover und ist erschienen im ZS-Verlag.
Es handelt sich um ein umfassendes, ganzheitliches und vor allem gut verständ-liches Buch zu einem weit verbreiteten Thema.
... vermittelt Wissen & Zusammenhänge, stellt den aktuellen Stand der Forschung dar und regt zur Selbsthilfe an.
... bietet sicherlich für jeden etwas Neues.
... bzw. der Autor geht hin und wieder auch mit seinen Kollegen in die Kritik.

Natürlich geht der Autor auch sehr ausführlich auf die von ihm entwickelte Methode der Mikrotherapie ein, die ich jetzt nicht unbedingt zu den "klassischen" Behandlungsverfahren gezählt hätte. Insgesamt hält sich das aber im Rahmen und insgesamt sind die Beschreibungen und Einschätzungen allgemein sehr objektiv formuliert und vor allem so, dass man es gut verstehen kann.

... bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung: Es ist ein super Nachschlagewerk für den Hausgebrauch, sowohl für Akutfälle wie auch zur Prävention, und kostet gut investierte 24,99 €.

 

Ach ja, es sei noch angemerkt:
Wenn Du Schmerzen im Lendenbereich hast und nicht mehr auf die Toilette gehen kannst (nicht wegen der Schmerzen, meine ich, sondern weil kein Harndrang oder Stuhlgang mehr ist), dann solltest Du Dich bitte unbedingt zum Arzt oder in die Notaufnahme begeben, denn dann ist es nämlich wirklich die Bandscheibe, da hilft dann auch kein Hausmittelchen mehr!

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In Teil 1 des Beitrags wird erklärt, was Spagyrik überhaupt ist. HIER kannst Du ihn nachlesen.

Warum ist die Spagyrik auch heute noch relevant?

Interessanter ist denke ich die Frage, warum so ein "altes" Herstellungs- und Therapie-Verfahren auch heute noch von Bedeutung ist.

Nun, wir leben heute in einer sehr turbulenten Zeit, in der auf vielen Ebenen  zahlreiche Veränderungen geschehen: ...weiterlesen "Warum ist Spagyrik heute noch relevant?"

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Wann immer jemand meine Visitenkarte oder mein Praxisschild, das ich im Fenster hängen habe, genauer anschaut, werde ich gefragt, was eigentlich Spagyrik ist.
Meistens fängt es schon damit an, dass mein Gegenüber wissen möchte, wie man das überhaupt ausspricht oder sich vergewissern möchte, dass er/sie es richtig ausgesprochen hat. Wobei das sicherlich noch am Einfachsten zu beantworten ist:
Es spricht sich Spa [wie die Wellness-Landschaft] - gü - rik.

Und auch wenn es sich für manche Ohren "irgendwie unanständig" anhören mag, hat es nichts Anrüchiges damit auf sich. Denn Spagyrik ist eine naturheilkundliche Therapieform, wenn man so will eine Art Unterkategorie der Pflanzenheilkunde. Manche bezeichnen sie auch als "große Schwester der Homöopathie"¹.

Die Spagyrik ...weiterlesen "Was ist denn eigentlich Spagyrik?"

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