Wie es zum Namen kam...

Für mich als gebürtige Norddeutsche war es schon immer sehr faszinierend zu sehen bzw. zu hören, wie einfach & mit wie wenigen Worten und dennoch treffend man im alpen-ländischen Sprachraum Dinge ausdrücken kann, für die man im Hochdeutschen einen halben Satz oder mehr benötigt.

Eines dieser Dinge ist die Formulierung "Geh hoam", von der ich zum ersten Mal vor etlichen Jahren auf einer Kabarett-Vorstellung von Bruno Jonas hörte. Er ging - wie es dem Wesen von Kabarett nun mal entspricht - recht humorvoll darauf ein, wie man im bayrischen Sprachgebrauch jemanden, der gerade etwas neben sich steht oder seine Mitte verloren hat, bayrisch-liebevoll-direkt den Tipp gibt: "Woast' was, geh hoam" (auf hochdeutsch: "Weißt Du was, geh heim").

Wie das nun mal so ist im Leben, geriet diese Begebenheit im Laufe der Zeit wieder in den Hintergrund. Bis ich meinen jetzigen Lebensgefährten kennenlernte, der in den Bergen im Salzburger Land aufgewachsen war. Auch dort bedenkt man jemandem, der gerade etwas "neben der Spur" ist, mit dem Wunsch: "Geh heim".

Und so wünsche ich Dir vor allem in Zeiten, in denen es besonders hektisch ist: "Geh hoam (oder auf hochdeutsch: geh' heim), finde Dich selbst!"

Gerne unterstütze ich Dich dabei, denn erfahrungsgemäß sieht man in solchen Situationen gerne mal den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Ein Anruf genügt - Du erreichst mich unter: 089-52 38 93 02 oder 0151-50 74 15 79.