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Einmalige & bewegte Zeiten erleben wir gerade. Seit einer Woche hat die Bayrische Staatsregierung aufgrund des Corona-Virus für die nächsten Wochen Ausgangs-beschränkungen in Bayern verhängt, und auch die Bundesregierung hat ein sogenanntes Kontaktverbot verordnet. Ziel ist es, die Ausbreitung des Erregers aufzuhalten oder zumindest zu verzögern.

Neben den getroffenen politischen Maßnahmen wie Reise-, Versammlungs- und Bewegungseinschränkungen wurde und wird für meinen Geschmack ansonsten in den Medien oftmals nur über Maßnahmen zum Infektionsschutz (wie Händehygiene & Niesetikette), über Sicherheitsabstände oder über das Tragen von Masken berichtet. Das ist richtig und auch wichtig, dient aber im Wesentlichen dem Schutz vor Ansteckung anderer Personen.

Als Heilpratikerin darf ich Dich oder andere mit Coronavirus zwar nicht behandeln (will ich ehrlich gesagt auch nicht) - aber ich darf Dich beraten und begleiten, wie Du Dich präventiv selbst gut schützt, damit Du in jeder Hinsicht gesund durch die kommenden Wochen kommst (oder auch sonst durch kommende Grippe-Perioden), möchte ich Dir mit diesem Beitrag gerne ein paar Tipps geben:

Ausgangsbeschränkungen - Pro & Contra

Natürlich schützt Du in gewisser Hinsicht auch Dich selbst vor einer möglichen Ansteckung, wenn Du nicht aus dem Haus gehst und Fremdkontakte komplett vermeidest oder auf ein Minimum reduzierst. Ob das im Einzelfall nötig, möglich oder sinnvoll ist, hängt sicherlich von vielen verschiedenen Aspekten ab.
Wie groß ist der Wohnraum, auf den Du Dich beschränkst/beschränken musst? Und mit wievielen Personen teilst Du diesen? Musst Du ihn verlassen, um Deinen Lebensunterhalt zu verdienen und mit wievielen Menschen kommst Du dabei in Kontakt?

Wenn Du Dich ausschließlich in Deinem Wohnraum aufhältst, kommen allerdings frische Luft, Bewegung und Sonnenlicht definitiv zu kurz. Es sei denn, Du hast eine 20-Zimmer-Villa mit großem Garten, in dem Du Dich austoben kannst.

Denn Bewegung & frische Luft sind überlebenswichtig für den Körper und vor allem stärken sie das Immunsystem. Darüber hinaus steigert natürlich vor allem ein gutes Maß an Sonnenschein neben der Vitamin-D-Versorgung auch das psychische Wohlbefinden - erst recht, wenn Bewegung (z. B. ein Spaziergang) noch dazu kommt.

Für den in der Stadt lebenden Otto-Normal-Bürger ist für den Anfang auch schon ein Balkon ganz gut, auf dem Du Dich zeitweise aufhalten kannst oder ein Sportgerät (Heimtrainer, Fitness-Matte & Theraband o.ä.), das Du bei geöffnetem Fenster nutzen kannst.

Ansonsten:
Geh spazieren. Oder joggen. Oder einkaufen (zu Fuß) - selbstverständlich alleine - oder mit Deinem Hund oder Deinen (wie es so schön heißt) "Haushalts-angehörigen". Wenn Du Dich damit besser fühlst, trage einen Mundschutz.

Das Immunsystem stärken

Eine Atemwegserkrankung (zu denen gehören auch durch das Corona-Virus ausgelöste Erkrankungen) hängt immer mit dem Immunsystem zusammen. Über die Bewegung und die frischen Luft hatte ich schon geschrieben (siehe oben) - genauso leistet aber auch die Ernährung dafür einen wichtigen Beitrag.

Gesunde Ernährung heißt konkret: Ernähre Dich gesund und abwechslungsreich, möglichst mit viel frischem, regionalen Gemüse. Eine Faustformel in der Ernährungs-beratung besagt: Je bunter der Teller ist, desto besser (= gesünder). Auch auf die Gefahr hin, dass es Dir nicht gefällt: Täglich Tiefkühlpizza oder Nudeln (weil die zufällig gerade da sind *Augenzwinker*) mit immer der gleichen Soße ist nicht abwechslungsreich. Und dass Alkohol und Zigaretten das Immunsystem eher belasten als fördern, weisst Du eh selbst.

Wenn Du Schwierigkeiten hast, auf mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst (in der Reihenfolge übrigens!) zu kommen, möchte ich Dir gerne das Saft-Konzentrat LaVita empfehlen. Mit diesem Konzentrat aus Obst und Gemüse (ich selbst nehme derzeit jeweils morgens und abends davon ein großes, mit Wasser aufgefülltes Glas) hast Du eine gute Grundversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente. Das ist daher besonders sinnvoll, wenn Du Vorerkrankungen hast, viel Stress hast oder rauchst.

Gesunde Ernährung beinhaltet aber auch, die verschiedenen antiviralen und antibakteriellen Nahrungsmittel zu nutzen, um auch auf diesem Wege einer Infektion vorzubeugen.
Die antiviralen Klassiker sind sicherlich Knoblauch und Zwiebeln (möglichst roh - da Du eh isoliert bist, stört es auch niemanden), Zitrone, Ingwer, Honig, Meerrettich oder Melisse & Thymian (z. B. als Tee) sowie bei Bakterien (also nicht bei Covid-19, dafür eher bei "einfachen" Erkältungen) haben sich Kamille- oder Salbei-Tees, ebenfalls Thymian, Zitrone, Zwiebeln & Knoblauch, sowie Kurkuma oder Kapuzinerkresse  bewährt.

Kommen wir nun zum, wie ich finde, wichtigsten Punkt, der ebenfalls auf das Immunsystem-Konto einzahlt:

Der Psycho-Hygiene

Was ist denn das? Ganz einfach, so wie wir alle nun vermehrt unsere Hände waschen oder desinfizieren, um schädliche Krankheitserreger abzutöten, ist es genauso wichtig, schädliche Gedanken oder Gesprächsthemen zu identifizieren, um zu verhindern, dass sich diese in unserem Hirn breit machen.

Was sind schädliche Gedanken oder Gesprächsthemen? Das ist sicherlich individuell ganz unterschiedlich. Dennoch würde ich ganz klar zusammenfassen: Solche, die Dir Angst machen, Dein Energieniveau senken oder nach denen Du Dich einfach nur mies, schlecht, hilflos oder ähnlich negativ fühlst.
Denn auch Angst, Stress, psychisch, physisch oder welcher Art auch immer, belastet das Immunsystem immens.

Mir geht es zum Beispiel immer so, wenn ich in einem zu hohen Maße versuche, in Bezug auf die aktuelle Situation "auf dem Laufenden" zu bleiben und stundenlang viele verschiedene Nachrichten oder Quellen dazu lese. Dann merke ich immer wieder, dass ich mich anschließend ziemlich deprimiert und kraftlos fühle. Genauso geht es mir übrigens, wenn ich mich (zu lange) mit den falschen Leuten unterhalte.

Was kann man dagegen tun? Mein Tipp: Versuche, Deinen Nachrichten- oder Medienkonsum zeitlich zu begrenzen, zum Beispiel morgens und abends jeweils 15 min. Viel hilft nicht immer viel.
Wenn es um bestimmte Personen geht - versuche sie und den Kontakt zu ihnen zu meiden - oder zumindest zu reduzieren, denn häufig ist ja auch das nur eine Frage der Dosis. Bei Familienangehörigen oder Arbeitskollegen ist das natürlich nicht ganz so leicht, auch klar. Mir hilft oft eine freundliche Ich-Botschaft als Abgrenzung, wie z. B. "Ich merke gerade, dass ich das Gespräch beenden möchte, es geht mir gerade nicht gut und ich muss zusehen, dass ich auf dem Damm bleibe."

Einsamkeit überwinden

Mitunter kann auch das Gegenteil in dieser Situation belastend sein - das Gefühl von Isolation und Einsamkeit, die Sorge um erkrankte Angehörige, die man gerade nicht besuchen darf oder kann. Oft ist uns körperliche Nähe oder jemanden in den Arm zu nehmen ein menschliches Bedürfnis.

Darüber hinaus ist schlimm genug, dass man den anderen nicht helfen kann: Nicht zu wissen, wie es den anderen ergeht, macht hilflos.
Hier kann ich Dich nur ermutigen, kreativ zu werden. Dank technischer Möglich-keiten wie Telefon, Skype, Zoom, Facetime oder anderen Programmen zur Video-Telefonie kann man zumindest virtuell in Kontakt bleiben, auch wenn das natürlich an die persönliche Begegnung nicht heran kommt.

Nachdem wir neulich unseren Geburtstag wegen des Kontaktverbots nicht persönlich feiern durften, haben wir unsere Freunde stattdessen zu einer "Online-Feier" eingeladen und vorab das Kuchenrezept geteilt. So haben wir uns dann mit Kuchen und Prosecco vor dem Zoom getroffen und gemeinsam angestoßen, geblödelt, uns unterhalten - und vor allem zusammen gelacht. Es war allerdings von Vorteil, dass sie die Eingeladenen schon alle kannten.

Die eigene Wahrheit finden

Ganz wichtig finde ich die persönliche Unterscheidung: Ist die Angst, die ich gerade fühle, oder das was mich gerade herunter zieht - sind das meine eigenen oder lasse ich mich von den Emotionen anderer anstecken? Anstecken - da sind wir wieder beim Stichwort Hygiene. Nur eben für die Psyche.

Was hilft? Es gibt etliche Methoden aus dem Stressmanagement, die dazu beitragen können. Beispielsweise kannst Du Dir vorstellen, unter einem Wasserfall (aus Wasser, Licht, oder was auch immer Dir gut tun) zu stehen, der all das wegwäscht, was Dich belastet und/oder nicht zu Dir gehört. Wenn Du andere Rituale kennst, mit solchen Sachen umzugehen, nutze sie regelmäßig (in Zeiten wie diesen idealerweise mind. einmal täglich).

Darüber hinaus gibt es auch viele pflanzenheilkundliche oder spagyrische Mittel, die Dir helfen, Ängste abzubauen, Dich psychisch-emotional zu stabilisieren  und Lebensfreude zurück zu bringen. Da ist natürlich für jede/n in seiner/ihrer individuellen Situation etwas anderes sinnvoll und erforderlich, daher kann ich an dieser Stelle dazu keinen konkreten Tipp abgeben.

Gerne bin ich dazu auch in dieser Zeit für Dich da, persönlich in meiner Praxis wie u. U. auch telefonisch. Wenn Du Fragen hast, rufe mich gerne an, damit wir eine Lösung finden können.
Du erreichst mich unter: 089-52 38 93 02 oder
per Mail unter praxis@geh-heim-weg.de.

Ich wünsche Dir, dass Du gesund durch diese herausfordernde Zeit kommst,

Deine Christina Bolte

 

PS: Falls Du wirklich Symptome wie (zumeist trockener) Husten, längere Zeit andauerndes Fieber, oder auch Kurzatmigkeit bei Dir bemerken solltest - wende Dich bitte so schnell wie möglich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Das Thema "gesunde" Ernährung und die Neigung mich damit zu beschäftigen, bekam ich quasi mit in die Wiege gelegt, denn seit ich mich erinnern kann, beschäftigte sich bereits meine Mutter mit vollwertiger Ernährung.
Wie Du, liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht weisst, wenn Du mich persönlich kennst, ernähre ich mich seit fast 25 Jahren fleischfrei, mit Ausnahme von etwa 3-5 Anlässen im Jahr, zu denen ich mir, beispielsweise im Urlaub eine kleine Menge davon aus Genuss genehmige.

Seit dem habe ich mich mit vielen Ernährungsweisen beschäftigt, viele Bücher dazu gelesen und natürlich auch vieles ausprobiert. Angefangen nach der Lektüre des Buches "Fit for Life" von Harvey & Marilyn Diamond beim Thema Trennkost, über eine seit ca. 12-15 Jahren bis heute andauernden Phase der Weizenmehl-freien Ernährung über die Paläo-Ernährung, zu der mich meine Netzwerk-Partnerin Sabine Paul gebracht hat, über ketogene (also kohlenhydrat-arme und fett-reiche) Ernährung. Außerdem ernähre ich mich seit gut einem Jahr weitestgehend glutenfrei.

Meine Motivation war dabei allerdings nie die Gewichtsreduktion (im Gegenteil, ich muss fast eher aufpassen, dass ich nicht ins Untergewicht rausche, was sich dann leider auch sehr schnell auf meine psychische und physische Belastbarkeit auswirkt). Sondern neben dem Aspekt: "Was schmeckt mir?" motivierte mich eher die Fragestellung, was mir gut bekommt, also die Motivation gesundheitliche Beschwerden wie Durchfall und Blähbauch zu vermeiden.

Bei einigen dieser Ernährungsformen merk(t)e ich diesbezüglich sehr schnell eine Verbesserung, wie z. B. der Verzicht auf Weizenmehl und später auch auf Gluten sowie einen extrem sparsamen Umgang mit Milchprodukten.
Was allerdings die Auswahl an Nahrungsmitteln, v.a. in der Gastronomie, unterwegs sowie im Ausland, doch gewaltig einschränkt.

Leider waren für mich vor allem die Paläo- wie auch die ketogene Ernährungsform nicht praktikabel, weil diese in ihrer üblichen Form, für die auch die besten Rezepte zu finden sind, für mich einfach zu viel totes Tier enthalten. Dass ich mich fleischfrei ernähren möchte, ist für mich (im wesentlichen aus ethischen und gesundheitlichen Gründen) eine wichtige Rahmenbedingung, die für mich nicht diskutabel ist.
Auf Fisch würde ich aus ethischen und Qualitäts-Gründen eigentlich ebenfalls gerne verzichten, allerdings habe ich gemerkt, dass ich doch sehr schnell in einen Nährstoff- und vor allem Eiweißmangel gerate, wenn ich auf diesen ebenfalls verzichte.

Dies ist vorab zu Deinem Verständnis mein Hintergrund, vor dem ich das Buch rezensiere:

"Peace Food Keto-Kur" von Rüdiger Dahlke

Das große Plus des Buches gleich vorweg: Endlich mal ein (Koch-)Buch, das mir für meine Ernährungsvorstellungen leicht zu kochende Ideen und Anregungen gibt und dabei gleichzeitig noch verspricht, Einseitigkeit oder Nährstoffrisiken zu vermeiden.

 

Von den 160 Seiten bestehen gut 90 Seiten aus Rezept-Vorschlägen mit schön gestalteten Illustration. Für etwas eingefahrene Kocher wie mich ein echter Mehrwert, der auch belegt, wie viel Abwechslung für mich mit dieser Ernährungsform möglich ist. Praktisch finde ich vor allem auch die Einkaufslisten für ein Wochend-Programm.

Das Buch ist gut zu lesen, und die Einleitung enthält umgefähr 50 Seiten Informationen und Praxis-Tipps rund um die Keto-Kur: Was ist heißt Keto, was versteht der Autor unter Peace-Food, warum ist das für diverse Wohlstands-krankeiten empfehlenswert, sowie eine Aufstellung der verschiedenen Fett-Sorten.
Hier hätte ich mir allerdings noch weitere Informationen gewünscht, beispielsweise WARUM die einen Fette günstig und die anderen ungünstig sind. Vor allem hätte ich mir noch Quellenangaben (in Fuß- oder Endnoten) zu den diversen Studien oder Autoren gewünscht, die genannt werden. Das finde ich kritisch, v.a. weil viele dieser Informationen in der Ernährungsszene durchaus auch kontrovers diskutiert werden und ich mir gerne eine eigene Meinung gebildet hätte.

Leider habe ich bei den verschiedenen Kapiteln der Einleitung keinen roten Faden entdecken können. Immer wieder wird zwischen verschiedenen Themen hin und hergesprungen, leider manchmal auch ohne sinnvolle Überleitung, wenn man mal von den Zwischenüberschriften absieht. Außerdem werden manchmal zwar Begriffe/Fachwörter genannt, aber diese erst 20 Seiten später erläutert. Das ist schade, v.a. für etwas ungeduldige Menschen wie mich.

Wie oben bereits gesagt: Sehr gut gefallen haben die umfangreichen und schön (auch farbig) bebilderten Rezepte. Allein dafür lohnt sich der Kauf. Leider sind geschätzt 20 % der Rezepte mit Soja, aber dass Soja bei bestimmten Kranheiten nicht unbedingt angeraten sind, darauf fehlt im Buch leider jeglicher Hinweis.
Außerdem enthalten etliche Rezepte Erythrit, was mir persönlich regelmäßig Durchfall beschert. Da muss ich dann zukünftig für mich sehen, woran ich Abstriche mache, am Geschmack, am niedrigen Zuckergehalt oder an der Konsistenz.

Fazit:
"Peace Food Keto-Kur" von Rüdiger Dahlke
bekommt von mir 3 von 5 Sternen bei Amazon.

 

Ob die im Buch beschriebene Ernährungsform für dauerhaft geeignet ist oder (was der Titel implizieren würde) nur als kurzzeitige Kur - das wird sich zeigen 🙂

Was ist eigentlich Spagyrik?

Bei der Spagyrik handelt es sich zum einen um eine Weltanschauung und zum anderen auf eine Art der Arzneimittelherstellung, die auf Theophrastus von Hohenheim (1493-1541), genannt Paracelsus, zurück geht.
Von ihm ist der erstmalige Gebrauch des Begriffes Spagyrik überliefert.

Das Wort Spagyrik kommt aus dem Griechischen: spáein bedeutet „(heraus)ziehen, trennen“ und ageirein „vereinigen, zusammenführen“, als Trennen des „Guten“ vom „Schlechten“ und nur das „Gute“ wieder miteinander verbinden.

Das Wort Spagyrik bezeichnet somit die Art der Arzneimittelherstellung, also Pharmazie, und Therapie nach den weltanschaulichen und praktischen Regeln der Alchemie. Die Aufgabe der Alchemie sah er nicht – wie weitläufig verbreitet - z. B. in der Herstellung von Gold, sondern in der Herstellung von Arzneimitteln.

Im paracelsischen Sinne betrachtet ist die Alchemie (oder auch Spagyrik) ein jahre-bis jahrzehntelanges Sich-Auseinandersetzen mit der Natur sowie die Kenntnis und das im Einklang leben mit ihren Gesetzen, Details, Prinzipien und Zusammenhängen bzw. Analogien. Eine Lebensaufgabe also.

Im weiteren Sinne des Wortes ist jedoch die Alchemie „die Kunst, des rechten Umgangs mit den Dingen der Natur“. Demnach sind also auch Landwirte, Bäcker, Weber, Winzer oder Köche Alchemisten, so sie sich auf sachgerechte und kunstvolle Weise damit beschäftigen, die Dinge der Natur dem Menschen zum Nutzen zu bereiten.
D.h. auch in einem klassischen „Lehrberuf“ kann man zu seiner Meisterschaft gelangen.

Umsetzung im Alltag

Nun fragt sich eventuell der eine oder andere, was wir mit diesem „Mittelalterlichen Hexenzeug“ nun konkret im Alltag anfangen können. Welche Bedeutung hat das für uns persönlich? Ist nicht letztendlich jede Situation, in der es gefragt ist, den „Menschen zum Nutzen“ gemäß zu handeln, Grund für die Anwendung spagyrischer Prinzipien?

An einem Beispiel möchte ich Ihnen verdeutlichen, inwieweit auch heute noch Vieles ein wahrhaft spagyrischer Prozess ist:

Da wäre zunächst mal, dass uns ein Zustand, ein Thema, das uns nicht gefällt und für das wir Lösungs­möglichkeiten und Handlungsoptionen finden möchten - sei es eine anstehende berufliche Veränderung, ein Umzug oder die Trennung von einer nicht mehr funktionierenden Partnerschaft.

Wir beschäftigen uns geistig mit diesem Zustand oder Thema (oder es beschäftigt uns), es geht uns durch den Kopf bzw. es gärt in uns. Gärung ist ein Teil der spagyrischen Arzneimittel-Herstellung.
Indem wir ggf. mit anderen Menschen über die Situation unterhalten, bekommen wir Input von außen, evtl. auch Lösungs­vorschläge. Wir analysieren und erwägen eventuelle Vor- und Nachteile, die sich für uns aus dem einen oder anderen Weg oder sogar der Situation selbst ergeben.
Diese „geistigen“ Prozesse können zwischen Tagen und Wochen dauern.

Anschließend sortieren wir die für uns hilfreichen „guten“ Gedanken und Lösungs­möglichkeiten heraus und verwerfen die unbrauchbaren „schlechten“ - Trennen des „Guten“ vom „Schlechten“ also.
Man kann schon fast destillieren dazu sagen, denn das ganze findet ja unter großem Energieeinsatz statt,
und auch die Destillation ist ein Teil der spagyrischen Arzneimittel-Herstellung.

Abschließend setzen wir all die „guten“ Zutaten unserer Lösung zu einem Idealbild zusammen.

Solve et coagula – löse (das was nicht mehr dienlich ist) und konstruiere Neues bzw. füge Dinge oder Umstände wieder neu zusammen. Oder lassen Sie sie durch die Natur und den Lauf der Dinge sich neu zusammensetzen.

Übrig vom ganzen Prozess mit all seinen Stufen bleibt die Essenz – der für uns zum jeweiligen Zeitpunkt richtige und heilsame Lösungsweg aus unserer Situation.
Meisterliche Kompositionen brauchen jedoch Geduld -  und Zeit. Zwei heutzutage besonders selten gewordene Ingredienzien… Überstürzen Sie daher nichts, wenn Sie eine gute Lösung haben möchten.

Unterstützen können Sie die „spagyrischen Prozesse Ihres Alltags“ durch die Einnahme oder durch Aufsprühen spagyrischer Arzneimittel. Deren Zusammensetzung richtet sich nach Ihrem tatsächlichen Thema, ein Patentrezept gibt es hierbei nicht. Die Arzneimittel wirken auf der körperlichen wie geistigen Ebene und bringen Ihnen Klarheit in Ihre Prozesse – sei es dass Sie klarer in sich selbst sehen, oder kleine Helferlein von außen dazu beitragen.

Weitere Infos dazu erhalten Sie auf hier auf dieser Website. Oder am besten sprechen Sie mich dazu an.

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