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Neulich war es mal wieder soweit. Das letzte Jahr war für mich körperlich ein sehr anstrengendes. Endlich hatte ich eine vertrauenswürdige Endokrinologin gefunden, bei der ich mich bezüglich meiner Schilddrüsenerkrankung, die ich seit über 20 Jahren habe, endlich gut aufgehoben fühlte. Das konnte ich von den alten Herren, bei denen ich zuvor in Behandlung war, nicht behaupten. Aber das ist eine andere Geschichte). Zwei Mal im Laufe des letzten Jahres stellten wir meine Medikamente um. Das war nötig geworden, weil ich mich zunehmend unwohler in meiner Haut fühlte.

Damit fing die Achterbahnfahrt dann an. ...weiterlesen "7 Verhaltensmuster, an denen Du erkennen kannst, dass Du mitten in einer Depression steckst"

Einmalige & bewegte Zeiten erleben wir gerade. Seit einer Woche hat die Bayrische Staatsregierung aufgrund des Corona-Virus für die nächsten Wochen Ausgangs-beschränkungen in Bayern verhängt. Auch die Bundesregierung hat ein sogenanntes Kontaktverbot verordnet. Ziel ist es, die Ausbreitung des Erregers aufzuhalten oder zumindest zu verzögern.

Neben den getroffenen politischen Maßnahmen wie Reise-, Versammlungs- und Bewegungseinschränkungen wurde und wird für meinen Geschmack ansonsten in den Medien oftmals nur über Maßnahmen zum Infektionsschutz (wie Händehygiene & Niesetikette), über Sicherheitsabstände oder über das Tragen von Masken berichtet. Das ist richtig und auch wichtig, dient aber im Wesentlichen dem Schutz vor Ansteckung anderer Personen.

Als Heilpratikerin darf ich Dich oder andere mit Coronavirus zwar nicht behandeln (will ich ehrlich gesagt auch nicht). Aber ich darf Dich beraten und begleiten, wie Du Dich präventiv selbst gut schützt, damit Du in jeder Hinsicht gesund durch die kommenden Wochen kommst (oder auch sonst durch kommende Grippe-Perioden), möchte ich Dir mit diesem Beitrag gerne ein paar Tipps geben:

Ausgangsbeschränkungen - Pro & Contra

Natürlich schützt Du in gewisser Hinsicht auch Dich selbst vor einer möglichen Ansteckung, wenn Du nicht aus dem Haus gehst und Fremdkontakte komplett vermeidest oder auf ein Minimum reduzierst. Ob das im Einzelfall nötig, möglich oder sinnvoll ist, hängt sicherlich von vielen verschiedenen Aspekten ab.
Wie groß ist der Wohnraum, auf den Du Dich beschränkst/beschränken musst? Und mit wievielen Personen teilst Du diesen? Musst Du ihn verlassen, um Deinen Lebensunterhalt zu verdienen und mit wievielen Menschen kommst Du dabei in Kontakt?

Wenn Du Dich ausschließlich in Deinem Wohnraum aufhältst, kommen allerdings frische Luft, Bewegung und Sonnenlicht definitiv zu kurz. Es sei denn, Du hast eine 20-Zimmer-Villa mit großem Garten, in dem Du Dich austoben kannst.

Denn Bewegung & frische Luft sind überlebenswichtig für den Körper und vor allem stärken sie das Immunsystem. Darüber hinaus steigert natürlich vor allem ein gutes Maß an Sonnenschein neben der Vitamin-D-Versorgung auch das psychische Wohlbefinden - erst recht, wenn Bewegung (z. B. ein Spaziergang) noch dazu kommt.

Für den in der Stadt lebenden Otto-Normal-Bürger ist für den Anfang auch schon ein Balkon ganz gut, auf dem Du Dich zeitweise aufhalten kannst oder ein Sportgerät (Heimtrainer, Fitness-Matte & Theraband o.ä.), das Du bei geöffnetem Fenster nutzen kannst.

Ansonsten:
Geh spazieren. Oder joggen. Oder einkaufen (zu Fuß) - selbstverständlich alleine - oder mit Deinem Hund oder Deinen (wie es so schön heißt) "Haushalts-angehörigen". Wenn Du Dich damit besser fühlst, trage einen Mundschutz.

Das Immunsystem stärken

Eine Atemwegserkrankung (zu denen gehören auch durch das Corona-Virus ausgelöste Erkrankungen) hängt immer mit dem Immunsystem zusammen. Über die Bewegung und die frischen Luft hatte ich schon geschrieben (siehe oben) - genauso leistet aber auch die Ernährung dafür einen wichtigen Beitrag.

Gesunde Ernährung heißt konkret: Ernähre Dich gesund und abwechslungsreich, möglichst mit viel frischem, regionalen Gemüse. Eine Faustformel in der Ernährungs-beratung besagt: Je bunter der Teller ist, desto besser (= gesünder). Auch auf die Gefahr hin, dass es Dir nicht gefällt: Täglich Tiefkühlpizza oder Nudeln (weil die zufällig gerade da sind *Augenzwinker*) mit immer der gleichen Soße ist nicht abwechslungsreich. Und dass Alkohol und Zigaretten das Immunsystem eher belasten als fördern, weisst Du eh selbst.

Wenn Du Schwierigkeiten hast, auf mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst (in der Reihenfolge übrigens!) zu kommen, möchte ich Dir gerne das Saft-Konzentrat LaVita empfehlen. Mit diesem Konzentrat aus Obst und Gemüse (ich selbst nehme derzeit jeweils morgens und abends davon ein großes, mit Wasser aufgefülltes Glas) hast Du eine gute Grundversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente. Das ist daher besonders sinnvoll, wenn Du Vorerkrankungen hast, viel Stress hast oder rauchst.

Gesunde Ernährung beinhaltet aber auch, die verschiedenen antiviralen und antibakteriellen Nahrungsmittel zu nutzen, um auch auf diesem Wege einer Infektion vorzubeugen.
Die antiviralen Klassiker sind sicherlich Knoblauch und Zwiebeln (möglichst roh - da Du eh isoliert bist, stört es auch niemanden), Zitrone, Ingwer, Honig, Meerrettich oder Melisse & Thymian (z. B. als Tee) sowie bei Bakterien (also nicht bei Covid-19, dafür eher bei "einfachen" Erkältungen) haben sich Kamille- oder Salbei-Tees, ebenfalls Thymian, Zitrone, Zwiebeln & Knoblauch, sowie Kurkuma oder Kapuzinerkresse  bewährt.

Kommen wir nun zum, wie ich finde, wichtigsten Punkt, der ebenfalls auf das Immunsystem-Konto einzahlt:

Der Psycho-Hygiene

Was ist denn das? Ganz einfach, so wie wir alle nun vermehrt unsere Hände waschen oder desinfizieren, um schädliche Krankheitserreger abzutöten, ist es genauso wichtig, schädliche Gedanken oder Gesprächsthemen zu identifizieren, um zu verhindern, dass sich diese in unserem Hirn breit machen.

Was sind schädliche Gedanken oder Gesprächsthemen? Das ist sicherlich individuell ganz unterschiedlich. Dennoch würde ich ganz klar zusammenfassen: Solche, die Dir Angst machen, Dein Energieniveau senken oder nach denen Du Dich einfach nur mies, schlecht, hilflos oder ähnlich negativ fühlst.
Denn auch Angst, Stress, psychisch, physisch oder welcher Art auch immer, belastet das Immunsystem immens.

Mir geht es zum Beispiel immer so, wenn ich in einem zu hohen Maße versuche, in Bezug auf die aktuelle Situation "auf dem Laufenden" zu bleiben und stundenlang viele verschiedene Nachrichten oder Quellen dazu lese. Dann merke ich immer wieder, dass ich mich anschließend ziemlich deprimiert und kraftlos fühle. Genauso geht es mir übrigens, wenn ich mich (zu lange) mit den falschen Leuten unterhalte.

Was kann man dagegen tun? Mein Tipp: Versuche, Deinen Nachrichten- oder Medienkonsum zeitlich zu begrenzen, zum Beispiel morgens und abends jeweils 15 min. Viel hilft nicht immer viel.
Wenn es um bestimmte Personen geht - versuche sie und den Kontakt zu ihnen zu meiden - oder zumindest zu reduzieren. Denn häufig ist es ja auch das nur eine Frage der Dosis, wenn es zu viel Kraft kostet. Bei Familienangehörigen oder Arbeits-kollegen ist das natürlich nicht ganz so leicht, auch klar. Mir hilft oft eine freundliche Ich-Botschaft als Abgrenzung, wie z. B. "Ich merke gerade, dass ich das Gespräch beenden möchte, es geht mir gerade nicht gut und ich muss zusehen, dass ich auf dem Damm bleibe."

Einsamkeit überwinden

Mitunter kann auch das Gegenteil in dieser Situation belastend sein: das Gefühl von Isolation und Einsamkeit, die Sorge um erkrankte Angehörige, die man gerade nicht besuchen darf oder kann. Oft ist uns körperliche Nähe oder jemanden in den Arm zu nehmen ein menschliches Bedürfnis.

Darüber hinaus ist schlimm genug, dass man den anderen nicht helfen kann: Nicht zu wissen, wie es den anderen ergeht, macht hilflos.
Hier kann ich Dich nur ermutigen, kreativ zu werden. Dank technischer Möglich-keiten wie Telefon, Skype, Zoom, Facetime oder anderen Programmen zur Video-Telefonie kann man zumindest virtuell in Kontakt bleiben. Auch wenn das natürlich an die persönliche Begegnung nicht heran kommt.

Nachdem wir neulich unseren Geburtstag wegen des Kontaktverbots nicht persönlich feiern durften, haben wir unsere Freunde stattdessen zu einer "Online-Feier" eingeladen und vorab das Kuchenrezept geteilt. So haben wir uns dann mit Kuchen und Prosecco vor dem Zoom getroffen und gemeinsam angestoßen, geblödelt, uns unterhalten - und vor allem zusammen gelacht. Es war allerdings von Vorteil, dass sie die Eingeladenen schon alle kannten.

Die eigene Wahrheit finden

Ganz wichtig finde ich die persönliche Unterscheidung: Ist die Angst, die ich gerade fühle, oder das was mich gerade herunter zieht - sind das meine eigenen oder lasse ich mich von den Emotionen anderer anstecken? Anstecken - da sind wir wieder beim Stichwort Hygiene. Nur eben für die Psyche.

Was hilft? Es gibt etliche Methoden aus dem Stressmanagement, die dazu beitragen können. Beispielsweise kannst Du Dir vorstellen, unter einem Wasserfall (aus Wasser, Licht, oder was auch immer Dir gut tun) zu stehen, der all das wegwäscht, was Dich belastet und/oder nicht zu Dir gehört. Wenn Du andere Rituale kennst, mit solchen Sachen umzugehen, nutze sie regelmäßig (in Zeiten wie diesen idealerweise mind. einmal täglich).

Naturheilkunde hilft

Darüber hinaus gibt es auch viele pflanzenheilkundliche oder spagyrische Mittel, die Dir helfen, Ängste abzubauen, Dich psychisch-emotional zu stabilisieren  und Lebensfreude zurück zu bringen. Da ist natürlich für jede/n in seiner/ihrer individuellen Situation etwas anderes sinnvoll und erforderlich, daher kann ich an dieser Stelle dazu keinen konkreten Tipp abgeben.

Gerne bin ich dazu auch in dieser Zeit für Dich da, persönlich in meiner Praxis wie u. U. auch telefonisch. Wenn Du Fragen hast, rufe mich gerne an, damit wir eine Lösung finden können.
Du erreichst mich unter: 089-52 38 93 02 oder
per Mail unter praxis@geh-heim-weg.de.

Ich wünsche Dir, dass Du gesund durch diese herausfordernde Zeit kommst,

Deine Christina Bolte

 

PS: Falls Du wirklich Symptome wie (zumeist trockener) Husten, längere Zeit andauerndes Fieber, oder auch Kurzatmigkeit bei Dir bemerken solltest: Bitte wende Dich so schnell wie möglich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Viele meiner stressgeplagten Klientinnen und Klienten berichten regelmäßig über Schlafstörungen (sowohl als Ursache wie auch als Folge von Stress und Leistungs-minderung). Auch ich selbst habe in meinen "wilden Zwanzigern" schlafen um der vermeintlichen Sinnlosigkeit willen auf ein Minimum reduziert. Das habe ich in meinen etwas ruhigeren Dreißigern arg gebüßt. *Bitte hier das Augen-zwinkern zur Kenntnis nehmen*

Deshalb habe ich mich über das neue Fachbuch meiner geschätzten Kollegin, der Gesundheitsexpertin Ulrike Jung, zum Thema Gesunder Schlaf sehr gefreut.
Mit Ulrike Jung tausche ich mich seit ein paar Jahren immer wieder fachlich mit aus. Ihre Expertise im Fachgebiet Chronobiologie und Gesunder Schlaf weist einige Schnittstellen zu meinen eigenen Fachgebieten auf, nämlich Stress und Hormone.

Ich habe ihr neues Buch

Gute Nacht, Schlafprobleme: Schlafen wie ein Bär - mit natürlichen Strategien *

daher mit großem Interesse gelesen und rezensiere ich ess hier gerne:

Zunächst mal vorab: Das Buch ist eigentlich ein Büchlein - sehr kompakter Inhalt auf gleichzeitig gut lesbaren 72 Seiten.

Es ist in drei Teile gegliedert:

1. Wissen - Theoretisches zum gesunden Schlaf
2. Sich selbst / den eigenen Schlaftyp Kennenlernen
3. mit natürlichen Strategien in die Umsetzung kommen

Im ersten Teil stellt die Autorin ausführlich dar, was Chronobiologie überhaupt ist, warum die Bedeutung vom Schlafen gerne unterschätzt wird und was einen gesunden Schlaf ausmacht.

Als Unterstützung für die Umsetzung bietet das Buch im Anhang zahlreiche Frage- bzw. Auswertebögen zum Selbsteinschätzung. Entweder zum Kopieren oder man kann die Bögen auf der Webseite der Autorin herunterladen. Ich habe aber ehrlicherweise nicht ausprobiert, ob das kostenlos ist.

So, wie ich Ulrike Jung kennengelernt habe, bin ich sicher, dass sie die verschiedenen Methoden, die sie im dritten Teil des Buches zur Verbesserung des Schlafes vorstellt, auch selbst ausprobiert und für gut befunden hat.

Gut gefallen hat mir,

...dass ihre Vorschläge immer dogmenfrei sind. Die Autorin ermutigt die Leserinnen und Leser dazu, herauszufinden, welche der Vorschläge und Varianten ihm/ihr gefallen.
Selbst wenn man nicht mit allen davon klarkommen sollte (die Geschmäcker sind halt verschieden), bleiben immer noch genügend übrig um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Für meinen persönlichen Geschmack (ich bin ein Wissensjunkie) hätte der Theorie-teil noch umfangreicher sein können. Ich bin aber diesbezüglich glaube ich eher eine Ausnahmeerscheinung. Daher denke ich, dass dieser Teil für die meisten Leserinnen und Leser genau das richtige Maß hat.

Das große Plus:
  • Das Buch ist eigentlich ein Büchlein, handlich und gut geschrieben, dabei    durchaus informativ und lehrreich, aber nie belehrend.
  • Fremdworte (sofern überhaupt verwendet) werden immer sofort erklärt
  • Es werden vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung des Schlafes aufgezeigt, und für verschiedene Geschmäcker ist was dabei.

Das Buch "Gute Nacht, Schlafprobleme" von Ulrike Jung ist erschienen 2019, im Verlag tredition GmbH, Hamburg. Es ist verfügbar als Paperback (9,90 Euro) * und Hardcover (14,90 Euro) sowie als eBook (4,99 Euro).

Weitere Angeboten von Ulrike Jung findest Du auf ihrer Webseite: www.vita-pad.de

* Beim Anklicken der mit * markierten Links wirst Du weiter geleitet zu Amazon. Dort kannst Du das Buch kostenpflichtig erwerben.
Weitere Informationen dazu findest Du hier.

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Stell Dir vor: Du fährst so ganz relaxt im Auto nach Hause, nebenbei läuft Deine Lieblingsmusik. Dein Telefon klingelt, und während Du es suchst um dranzugehen, siehst Du aus dem Augenwinkel, wie von rechts etwas auf Deine Fahrspur läuft. Schlagartig bist Du hellwach. Reflexhaft trittst Du auf die Bremse, ziehst das Lenkrad nach links. Und merkst, dass das Reh wieder in den Wald reinhoppelt. Alles ist gut gegangen! Erst jetzt bemerkst Du, dass Dein Herz rast wie blöde, dass Dir der Atem stockt und Deine Knie anfangen zu zittern.

DAS, lieber Zuhörer, ist das Adrenalin!

Adrenalin ist ein Neurotransmitter, also ein Botenstoff des Nervensystems. Und zwar genau der Botenstoff, der Dir am schnellsten Bescheid gibt, wenn Gefahr in Verzug ist. Das Adrenalin ist dabei derjenige Botenstoff, der dann auch quasi seine Kumpels zusammenruft. Somit ist der Körper noch besser in der Lage, in solchen Situationen um Leib und Leben – das eigene oder das von anderen – zu kämpfen. Adrenalin wird in den Nebennieren produziert, ebenso wie weitere Neurotransmitter und Stresshormone, wie z. B. Noradrenalin und Cortisol.

Leider haben viele Menschen heutzutage so viel Stress, dass die Nebennieren zuerst dauernd auf Hochtouren laufen um mit der Produktion hinterher zu kommen, um anschließend komplett ausgelaugt und erschöpft zu sein. Die Folge ist, dass auch der Mensch andauernd erschöpft und antriebslos ist. Die meisten Betroffenen leider sehr darunter. Erst recht, wenn sie von anderen Menschen oder sogar Ärzten in die psychosomatische Ecke gestellt werden.

Denn hormonelle Erschöpfung oder Ungleichgewicht ist in erster Linie eine hormonelle, also eine körperliche Sache. Die psychischen Auswirkungen sind erst eine Folge daraus.
Das Gute daran ist: Neurotransmitter und Stresshormone kann man messen. Dann kann man auch wirklich zielgerichtet Maßnahmen einleiten und die Erschöpfung an der Wurzel packen. Deshalb möchte ich Euch heute erläutern, wie so eine Hormon-Diagnostik abläuft, und zwar am

Beispiel von meinem Patienten Klaus:

Klaus kam vor ein paar Monaten zu mir in die Praxis. Er schlief schlecht, hatte Schwierigkeiten sich längere Zeit zu konzentrieren und fühlte sich überhaupt seit ein paar Monaten nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Vor allem morgens brauchte er ewig, bis er auf Touren kam, erzählte er mir. Das war für ihn vor allem in der Arbeit unangenehm.

Wie immer nahm ich mir also zunächst einmal ausreichend Zeit für eine Anamnese, also eine Bestandsaufnahme der Beschwerden, Symptome und Befindlichkeiten. Ich frage nach Erkrankungen in der Familie, Lebensstil, Gewohnheiten und Medikamenteneinnahme. Das verhilft mir zu einem guten Überblick darüber, was sinnvoll ist, genauer zu analysieren.

Das erklärte ich dann auch Klaus, trug es dann in den Erhebungsbogen für das Labor ein,  und informierte Klaus über die zu erwartenden Kosten.
Ganz wichtig ist auch, dem Patienten zu  erklären, wie die Proben gewonnen werden. Denn das Gute ist: Es tut in dem Fall ganz und gar nicht weh und der Patient, also Klaus, macht das nämlich selbst bei sich zu Hause.

Wie funktioniert das?

Klaus bekam also von mir so eine Box, wie diese. Darin war ein Erhebungsbogen fürs Labor, den ich ja schon ausgefüllt hatte. Hier oben mit den Patientendaten, Verdachtsdiagnose, Medikamenten­einnahme und hier unten dem gesundheitlichen Befinden. Auf der Rückseite trage ich dann den Untersuchungsumfang ein, also welche Hormone und Neurotransmitter untersucht werden sollen.

In der Box befinden sich mehrere Sachen: Zum einen so ein durchsichtiges Röhrchen mit einem weissen Deckel, evtl. ein Röhrchen mit einem roten Deckel und noch ein Röhrchen mit einem gelben Deckel sowie eine Plastikschale und eine Pipette. Und noch ein paar Aufkleber zum Beschriften, damit im Labor nichts durcheinander kommt.

Was macht man also damit?

Das gelbe Röhrchen ist für Pipi. Dies wird beim Toilettengang in dem Gefäß aufgefangen und mit der Pipette in das Röhrchen gefüllt. Dann kommt der Deckel drauf, und das Röhrchen wird mit dem Aufkleber beschriftet. Schale und Pipette werden entsorgen. Damit werden die Neurotransmitter, wie das Adrenalin oder das Serotonin, ermittelt.
In die anderen Röhrchen mit dem roten oder weißen Deckel kommt Speichel. Je nachdem was gemessen werden soll, wird der zu einer anderen Uhrzeit abgenommen. Das ist zum Beispiel für Hormone wie Cortisol, DHEA, Geschlechts-hormone oder Melatonin, das den Tag-und-Nacht-Rhythmus steuert.

Dann schickt der Patient, also Klaus, das Ganze in der Box ans Labor. Dort wird dann der gewünschte Hormonstatus ermittelt. Ich bekomme dann so einen Befund zugeschickt und kann dann direkt für den Patienten geeignete Maßnahmen zusammenstellen. Das können z. B. solche naturheilkundliche Mittel sein, um die Hormonproduktion anzukurbeln oder auszugleichen. Oder ich verordne die Einnahme von fehlenden, aber für den Hormonhaushalt wichtigen Substanzen.

Zusammenfassend hier also noch mal die Schritte:
  1. Anamnese, Bestandsaufnahme
  2. Aufklärung über die Kosten und die Probengewinnung
  3. Proben gewinnen
  4. Auf die Ergebnisse warten
  5. Resultat interpretieren und Maßnahmen, wie naturheilkundliche Mittel oder fehlende Substanzen verordnen.

Und nicht zuletzt: Was ist der Nutzen? Lohnt sich das?
Wenn dem Körper das Baumaterial für einen gesunden Hormonstoffwechsel fehlt, kannst Du machen was Du willst. Es geht Dir auch nach einem Jahr Psychotherapie oder Coaching körperlich nicht besser. Deshalb – Stresshormone und Neurotransmitter messen, um gezielt die richtigen Ansatzpunkte für eine verbessertes Wohlgefühl herauszufinden.

„Herzlichen Glückwunsch, Sie werden Eltern!“

Dieser Satz bedeutet je nach individueller Lebenssituation für Menschen entweder das größte Glück auf Erden. Oder er wirft Menschen in tiefe Verzweiflung – gerade bei jungen Frauen, die noch in Ausbildung oder im Studium sind.

Um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, nutzen laut einer repräsentativen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über 50 % aller Erwachsenen als Verhütungsmittel die Antibaby-Pille. In der Altersgruppe zwischen 18 und 30 sind es sogar 72 %. Für viele ist dabei ausschlaggebend, dass die Anti-Baby-Pille weitestgehend sicher und zuverlässig verhütet. Ein weiteres Argument ist auch, dass sie einfach und bequem angewendet werden kann. (Quelle: Statista)

Leider gibt es auch zahlreiche Nebenwirkungen

Von diesen ist die bekannteste wohl das erhöhte Thrombose-Risiko ist, also Blutgerinnsel, die zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen können. Deswegen wird auch im Beipackzettel vor allem bei Raucherinnen über 30 davon abgeraten.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Nebenwirkungen, die weniger bekannt sind. Dafür ist es wichtig das Wirkprinzip der Pille zu verstehen, das ich an dieser Stelle kurz erläutern möchte. Es gibt nämlich mehrere Sorten – auch Generationen – der Pille, die eine Kombination zweier Hormonderivate enthalten. Die verschiedenen Sorten bzw. Generationen unterscheiden sich dabei im Wesent-lichen in der Zusammensetzung der Hormone:

  1. Eine Estradiol-Verbindung: Östrogene sind die Hormone, die für die Eireifung und das Schleimhaut-Wachstum sorgen
  2. Ein Gestagen ist ein chemisch verändertes Progesteron, das normalerweise verantwortlich ist für den Eisprung und Aufrechterhaltung einer Schwanger-schaft. Pro-gestare ist lateinisch und bedeutet "für das Austragen". Progesteron wirkt in seiner natürlichen Form übrigens auch als ein Antidepressivum.

Was verändert sich also bei der Einnahme der Pille im Körper? Wieso ist das ein Risiko?

Zum einen erhöht sich durch die Einnahme des zusätzlichen Östrogens auch die Ausschüttung des Cortisols. Das ist das körpereigene Stresshormon, das Symptome wie Gewichtszunahme (v.a. im Bauchbereich), Erhöhung des Blutdrucks oder mehr Magensaft, also Sodbrennen, verursachen kann. Dazu verändert sich die Blutgerinnung, dies begünstigt wie eingangs erwähnt das Auftreten von Thrombose. Zusätzlich beeinflusst die Cortisol-Ausschüttung auch die Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse sowie den Fettstoffwechsel.
Übrigens verstärken sich diese ganzen Effekte in Kombination von Stress – und das Cortisol steigt dann doppelt. Und wer hat zwischen 20 und 45 schon keinen Stress?

Auf der anderen Seite wird durch das Gestagen (also das künstlich veränderte Progesteron) die Ausschüttung des natürlichen Progesterons unterdrückt. Das letztere ist das mit der antidepressiven Wirkung. Die Pille wird meist über Jahre bis Jahrzehnte eingenommen. Daher hört dieser Effekt aufgrund des fehlenden Progesterons sehr häufig auch nach Absetzen nicht auf. Das kann dazu führen, dass die Einnistung eines befruchteten Eis ausbleibt.
Oder wie bei meiner Freundin Steffi, die beispielsweise über 15 Jahre die Pille genommen hat. Als sie dann geheiratet hatte und sich ein Kind wünschte, hat es sehr lange gedauert, bis sie Mutter werden konnte. Zuvor litt sie mehrfach unter frühen Abgängen, was sie und ihren Mann ziemlich belastet hatte.

Außerdem wir durch die Pilleneinnahme regelmäßig der Eisprung unterdrückt, was dem Körper eine Schwangerschaft vorgaukelt. Bei einer langfristigen Einnahme wäre das also eine jahrzehntelange Schwangerschaft…

Als ob das nicht genug wäre...

...begünstig die Pille das Auftreten von Depressionen sowie den Verlust der Libido. D.h. sie reduziert also das sexuelle Verlangen. Ist das nicht paradox, dass die Pille dadurch die Folgen von Sex reduziert, in dem die Lust darauf eingeschränkt wird? Dabei nimmt man sie doch meistens, um mehr Spass dabei zu haben...

Liebe Männer,
habt ihr von diesen ganzen Nebenwirkungen gewusst? Wollt ihr Euren Frauen das wirklich antun? Es gibt einige Verhütungsmethoden für Männer – die sogar häufig mit weit weniger Nebenwirkungen verbunden sind als die für Frauen.

Liebe Frauen,
seid ihr von Eurem Arzt oder Apotheker über diese ganzen Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt worden? Wollt ihr Euch und eurem Körper diesen ganzen Risiken wirklich aussetzen? Andere Verhütungsmethoden mögen auf den ersten Blick aufwändiger sein – fördern aber oft das Bewusstsein für den eigenen Körper.

Ich spreche heute zu Euch als Frau, die ebenfalls über Jahrzehnte die Pille genommen hat. Damals hatte ich mir über die Nebenwirkungen und Spätfolgen keine Gedanken gemacht.

Als Heilpraktikerin habe ich mich mittlerweile auf das Thema Hormone spezialisiert.

Wenn Du Dich trotz dieser häufig unterschätzten Risiken für die Einnahme der Pille entscheidest, habe ich deshalb drei Hinweise für Dich:

  1. erhöht die Pille wie viele andere Medikamente auch den Vitamin- und Nähr-stoffbedarf. Daher ist über eine gesunde und ausgewogene Ernährung hinaus auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlenswert, um den Mehrverbrauch z. B. an Vitamin B6 auszugleichen.
  2. Die die Pille und Stress haben Effekte auf den Cortisolspiegel, die sich gegen-seitig verstärken. Um diese zu reduzieren, empfiehlt sich regelmäßiger Sport, Meditation und/oder weitere Entspannungsmethoden zum Stressabbau.
  3. Bitte lasst auch alle paar Jahre mal Eure Schilddrüse testen. Die Östrogene in der Pille haben einen Einfluss auf die Schilddrüsenhormone. Das und die Reduzierung des natürlichen Progesterons können das Auftreten von depressionsähnlichen Symptomen begünstigen.

Zum Glück kann Naturheilkunde auf sanfte Art und Weise einen beeinträchtigten Hormonhaushalt wieder ausgleichen.

Ihr habt nur diesen einen wundervollen Körper - also, informiert Euch gut und passt auf Euch auf. Für Fragen und individuelle Beratung stehe ich gerne zur Verfügung.

Eure Christina Bolte

Letzten Sonntag waren wir wieder unterwegs. Pilgern durch die herrliche Frühlingslandschaft - Wir entdeckten, wie das Leben in uns und um uns herum voller Kraft und Tatendrang erwacht.

Weg frei
Zollhäuschen - zum Glück heute ohne Wegzoll

 

 

 

Wir passierten ein altes Zollhäuschen - und waren froh, auch kostenlos des Weges passieren zu dürfen

 

 

Lebenskraft
Starker Lebenswille

 

 

 

Wir begegneten Bäumen, die zwar "angefressen" waren - und doch dadurch keine Energie und Lebenskraft eingebüßt zu haben schienen.

 

 

Himmelsschlüssel
Der Schlüssel fürs nahe gelegene Himmelreich?

 

Wir passierten das Himmelreich - und fanden gleich in der Nähe auch ein paar Himmels-Schlüssel (-Blumen), um uns den Weg zu öffnen.

 

 

 

Wasser-Kraft-Technik
Technische Augen-Blicke

 

 

Technik, die begeistert - und ungewöhnliche Perspektiven offenbart

 

 

 

 

Ankommen - Platz finden

 

 

 

Am Ziel lud uns dieser herrliche Baum ein, in seinem Schatten (oder seinen Ästen?) Platz zu finden

Diesen Beitrag hielt ich so oder so ähnlich am 12. März 2018 in freier Rede bei bei den Toastmastern in der Gruppe Speakers' Corner München:

So ein Quatsch!

Seit Jahren ist dieser Begriff Work-Life-Balance in aller Munde. Als ob das Leben nur aus Arbeit und Leben besteht. Oder noch schlimmer: als ob das Leben nur aus Arbeit ODER Leben besteht.

Ist es nicht vielmehr so, dass jeder und jede von uns in seinem Leben deutlich mehr "Rollen" zu bewältigen hat als nur Arbeit und Leben: Für den Arbeitgeber sind wir Angestellte. Für die Wirtschaft sind wir auch noch alle Konsumenten, für den Staat Wähler und Steuerzahler. Und auch privat können wir uns vor Rollen kaum retten:

...weiterlesen "Die Spielbälle des Lebens"

Sonnenblicke am Starnberger See!
Sonnenblicke am Starnberger See!
Berg-Blicke in weiss-blau
Berg-Blicke in weiss-blau
Waldkapelle am Jakobsweg
Waldkapelle am Jakobsweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück zu den Pilgertagen

Spiegel-See"
Spiegel-See

 

 

 

 

 

 

 

Denkwürdige Wegbegleiter....

Überall Efeu!
Überall Efeu!

 

Knorrige Bäume begleiten unseren Weg
Knorrige Bäume begleiten unseren Weg

 

 

 

 

 

 

 

 

Traumwetter...

Traumwetter am Ammersee
Traumwetter am Ammersee

 

 

 

Sonnen-Blicke
Sonnen-Blicke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück zu den Pilgertagen

Los ging es in Starnberg
Los ging's in Starnberg
Tief verschneite Bäume
Tief verschneite Bäume
Winterzauber und Stille…
Winterzauber und Stille… Maisinger Schlucht
Fest verwachsen und standfest
Fest verwachsen und standfest
Warm eingepackt
Warm eingepackt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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